Dienstag, 19. September 2017


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Mit frischem Wind und mediterranem Klang: Mainzer Musiksommer 2017 mit elf Konzerten vom 21. Juli bis 26. August

Mit frischem Wind und mediterranem Klang: Mainzer Musiksommer 2017 mit elf Konzerten vom 21. Juli bis 26. August

Nierstein, (lifePR) - Auch im Sommer 2017 öffnet die Landeshauptstadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk und der Villa Musica einige der schönsten historischen Bauten der Stadt für den Mainzer Musiksommer – und damit genauso für die großen Namen der Klassik-Szene wie für herausragende junge Künstler und Ensembles.

„Gäbe es ihn nicht, er müsste erfunden werden“, sagt Kulturdezernentin Marianne Grosse gern über den Mainzer Musiksommer – und spricht damit, vielen Musikfreundinnen und -freunden aus dem Herzen. „Es ist stets etwas Besonderes, wenn Klassische Musik an schönen historischen Orten unserer Stadt auf Mainzer Lebensart trifft – und das bereits seit 18 Jahren“, so die Kulturdezernentin. „Dass Musik überdies eine Weltsprache ist und überall und von jedem verstanden wird, zeigen die vielen internationalen Stars und jungen Künstler, die jedes Jahr zu uns kommen.“ In der Tat: In der Festivalzeit 2017 machen sich Musikerinnen und Musiker aus der Türkei, Japan, Österreich, Holland, Italien, Spanien, Rumänien und vielen anderen Ländern auf den Weg zum Musiksommer nach Mainz.

Vor zwei Jahren stieß die Villa Musica zum langjährigen Duo aus Landeshauptstadt Mainz und dem Kooperationspartner SWR2. Welch große Kompetenz in Sachen Kammermusik die Landesstiftung einbringt, zeigt sie mit der Barocknacht in St. Stephan (21.7.), dem diesjährigen Eröffnungskonzert. Unter der Leitung des spanischen Violinvirtuosen Stephan Picard macht sich die Camerata Villa Musica auf eine klingende „Grand Tour“ durch das barocke Europa.

Nach dem Startschuss nimmt das Festival gleich Fahrt auf und segelt mit frischem Wind von St. Stephan nach Schloß Waldthausen zum Morgensterntrio (27.7.), die Musiker zählen zu den Globetrottern der Kammermusik und zur Weltspitze der Klaviertrios. Ebenfalls im Schloss bei Budenheim, gastiert das Klavierduo Bard (30.7.), die zwei Berlinerinnen gelten als die deutsche Antwort auf die Labeque-Schwestern.

Seit vielen Jahren legt der Mainzer Musiksommer einen Schwerpunkt auf die Alte Musik, für deren Klänge sich in Mainz wunderbare Orte finden. So wird die Seminarkirche zur Bühne für gefeierte Ensembles des Genres, wie der Lautten Compagney Berlin und dem Calmus Ensemble

(18.8.). Die beiden Spitzenensembles holen die Epoche Luthers ins Heute: „Wenn der Rhythmus so leichtfüssig wird, dass die Musik zu swingen beginnt, wirkt das Alte ganz nah,“ so der künstlerische Leiter Wolfgang Katschner. Ebenfalls in der Seminarkirche zu erleben: Die gefeierte italienische Mezzosopranistin Romina Basso und der Gitarrist Alberto Mesirca (17.8.), der die Mainzer in den letzten beiden Jahren im Tango-Trio mit Nisinman verzaubert hat. Im Duo lassen Basso und Mesirca ihr Herz für das alte Spanien schlagen. Mit dem Ensemble amarcord (4.8.) ist außerdem ein Ensemble zu Gast, das als erste Adresse in Sachen Vokalmusik gilt.

Mit der Antoniuskapelle verfügt das Festival über einen Spielort, dessen Intimität eine ganz besondere Unio mystica zwischen Musikern und Zuhören aufkommen lässt. Drei Ensembles dient die Kapelle als musikalische Heimstatt, darunter die italienische Gambistin Maddalene del Gobbo (10.8.), gemeinsam mit ihren Kollegen an Cembalo und Gambe feiert sie ein Fest des höfischen Klangs à la Versaille. Quadro Nuevo (13.8.), ist die alpenländische Antwort auf den "Tango Nuevo", eine Kombo zwischen Balkan-Swing und Balladen, Alpe-Adria und Arabesken. Das Artemis Quartett (24.8.), ein Streichquartett der Weltklasse, bringt in St. Antonius schließlich Klassikjuwelen von Haydn, Bartók und Schumann zu Gehör.

In guter Tradition findet das Festival seinen sommerlichen Abschluss im Kreuzgang von Sankt Stephan, wo das grandiose niederländische amstel  saxophon quartet (26.8.) mit einer klingenden Hommage ans große Kino und einiger seiner schönsten Filmmusiken den musikalischen Rausschmeißer gibt.

Vorab wird auch die Villa Musica 2017 wieder zum Spielort des Sommerfestivals: Der charismatische rumänische Cellist Andrei Ionita zieht mit seiner Pianistin Naoko Sonoda (20.8.) im Duo alle Register des Cellorepertoires von der Brahmssonate bis zu Paganini.

Bereits zum vierten Mal findet, ebenfalls dort, ein Familienkonzert seinen Platz im Konzertangebot: „Brahms und der rote Igel“ (20.8.) heißt das musikalische Kinderstück von Karl Böhmer, in dem Johannes Brahms seine Freunde zum Mitsingen und Mittanzen einladen.

Wie in jedem Jahr werden viele der Konzerte aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt im Radioprogramm des SWR2 gesendet. Auch in weiteren SWR-Hörfunk- und Fernsehprogrammen hat der Mainzer Musiksommer schon seit vielen Jahren seinen festen Platz.

Konzertbeginn jeweils 20 Uhr / Beginn Familienkonzert 11 Uhr

Informationen und Ticktes: www.mainz-klassik.de,  06133/57 99 99 1 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kartenpreise: 20 - 35 Euro / Festivalkarten 90 - 250 Euro / Schüler- und Studentenkarten 6 - 11 Euro

(10% Frühbucherrabatt auf Einzelkarten bis zum 5. Mai 2017)

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