Montag, 25. Juni 2018


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Mainova erwirbt Windpark in Frankreich

Frankfurt am Main, (lifePR) - Die Mainova AG hat heute einen Windpark im französischen Migé in der Region Burgund von dem Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind AG erworben. Die fünf Windkraftanlagen vom Typ REpower MM 92 haben eine Gesamtkapazität von 10,25 Megawatt (MW). Sie sollen Anfang 2014 in Betrieb gehen. Mit einer jährlichen Stromerzeugung von rund 26 Millionen Kilowattstunden decken sie den Bedarf von über 10.000 Haushalten.

"Die Energiewende findet nicht nur in Deutschland statt. Um unser Ziel zu erreichen, bis 2015 rund 500 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Ökostrom aus Windenergie zu produzieren und damit über 200.000 Haushalte zu versorgen, prüfen wir auch die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in regenerative Erzeugungsanlagen im europäischen Ausland. Frankreich bietet dafür im Moment günstige Rahmenbedingungen", sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG.

"Wir freuen uns, dass die bewährte Kooperation von Mainova und ABO Wind mit der Transaktion erstmals nationale Grenzen überschreitet", sagt ABO Wind-Vorstand Andreas Höllinger. "Nach Deutschland ist Frankreich für uns der wichtigste Markt. Dort sind wir bereits seit zehn Jahren aktiv und haben 18 Windparks mit 162 Megawatt ans Netz gebracht."

Außer in Deutschland und Frankreich entwickelt ABO Wind aktuell in fünf weiteren europäischen Ländern sowie in Argentinien Windparks. Das Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden ist ein bewährter Partner des Frankfurter Energiedienstleisters. Der Projektentwickler hat bereits die Mainova-Windparks in Siegbach, Hohenahr und Remlingen gebaut und errichtet zurzeit weitere Anlagen in Niederhambach. Weitere gemeinsame Projekte sind in Vorbereitung. Um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren, hatte sich die Mainova AG im vergangenen Jahr zu zehn Prozent an der ABO Wind AG beteiligt.

Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen fast 3.000 Mitarbeitern im Jahr 2012 einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Beteiligungsgesellschaft Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

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