Sonntag, 17. Dezember 2017


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Mainova AG treibt die Energiewende weiter voran - verstärktes Engagement für regionale Windkraftprojekte

Beteiligung an Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind / Mainova AG kauft Windpark in Remlingen bei Würzburg / Erster Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

Frankfurt am Main, (lifePR) - Die Mainova AG kauft 10 Prozent der Anteile des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind AG. Dies teilten Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, und Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG, am Dienstag (12.6.) in Frankfurt mit. Dr. Alsheimer: "Die Mainova setzt bei Ihrer Erzeugungsstrategie den Fokus verstärkt auf den Ausbau der Windenergie in der Rhein-Main- Region. Bis 2015 wollen wir allein in diesem Bereich rund 355 Millionen Euro investieren. In der ABO Wind AG haben wir einen verlässlichen und sachkundigen Partner gefunden, der sich durch eine über 15-jährige Erfahrung in der Planung von Windkraftanlagen auszeichnet. Wir sind überzeugt, dass diese Kooperation dem weiteren Ausbau der Windkraft in der Region einen erheblichen Schub verleihen wird."

Die 10-prozentige Beteiligung der Mainova an der ABO Wind AG findet im Rahmen einer Kapitalerhöhung statt. Weitere 15 bis 20 Prozent der Anteile von ABO Wind sollen perspektivisch im Kleinanlegersegment platziert werden. Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG: "Wir freuen uns über das Engagement der Mainova. Beide Unternehmen haben das Ziel, die Energiewende mit zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass wir das gemeinsam noch effektiver tun können. Schon die bisherige Zusammenarbeit mit der Mainova war sehr produktiv. Von der Beteiligung erhoffen wir uns eine weitere Intensivierung. Die Kapitalerhöhung stärkt zudem die finanzielle Basis der ABO Wind und versetzt uns in die Lage, weiter zu wachsen und unsere Geschäftstätigkeit auszuweiten."

Die beiden Unternehmen greifen auf eine bewährte Zusammenarbeit zurück. So hat ABO Wind bereits die beiden Windparks der Mainova in Siegbach und Hohenahr errichtet. Für das dritte gemeinsame Projekt, einen Windpark im bayerischen Remlingen bei Würzburg, wurden am Dienstag die Verträge unterzeichnet. Geplant sind sechs Windkraftanlagen der Firma Nordex Energy GmbH mit jeweils 2,4 Megawatt (MW) Leistung. Insgesamt werden die Windräder laut Prognose rund 35 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom im Jahr produzieren - dies reicht aus, um rund 10.000 Haushalte zu versorgen. Der Windpark in Remlingen soll bis Ende des Jahres in Betrieb gehen. "Die Energiewende macht nicht an Ländergrenzen halt. Daher ist auch eine länderübergreifende Zusammenarbeit notwendig, um den Umbau der Energieversorgung zu schaffen", betonte Dr. Alsheimer.

Klaus Elze, Bürgermeister von Remlingen: "Der Marktgemeinderat Remlingen hat sich über einen Zeitraum von fast einem Jahr ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt und das Für und Wider von Windenergieanlagen genauestens abgewogen. Alle Mitglieder des Gremiums stehen voll und ganz hinter diesem Projekt und sind überzeugt, nicht nur für den Markt Remlingen eine gute Sache auf den Weg gebracht zu haben. Zum einen sind es die zusätzlichen Einnahmen für den Markt durch die wir in Remlingen so manche lieb gewonnene öffentliche Einrichtung auch in Zeiten knapper Kassen am Leben erhalten und unsere Infrastruktur nachhaltig ausbauen können. Außerdem leisten wir Remlinger mit dem Windpark einen gehörigen Beitrag zum Klimaschutz."

Bis 2015 will die Mainova mit Windkraft bis zu 500 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen - dies würde für rund 143.000 Haushalte ausreichen. Damit wird der CO2-Ausstoß um rund 250.000 Tonnen im Jahr verringert. "Unsere Investitionen in eine nachhaltige Energieerzeugung konzentrieren sich auf die Windkraft an Land, da sie technisch erprobt, zeitnah zu realisieren und finanziell überschaubar ist", erklärte Mainova-Technikvorstand Dr. Peter Birkner.

Der regionale Energiedienstleister sieht in seinem zukunftsorientierten Handeln eine wichtige Voraussetzung seines unternehmerischen Erfolgs. Beispiel davon gibt der erste Nachhaltigkeitsbericht der Mainova unter dem Titel "Wir leben Zukunft". "Nachhaltigkeit ist das Leitmotiv unserer Unternehmensstrategie. Wir unterstützen in vielerlei Hinsicht eine nachhaltige Energieversorgung. Zudem macht die Mainova AG ihre Entscheidungen seit jeher neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten von den Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt abhängig. Letztlich dient alles, was der Gesellschaft nutzt, auch dem Interesse des Unternehmens, das in dieser Gesellschaft beheimatet ist. Mit der vorliegenden Dokumentation machen wir unser nachhaltiges Handeln für alle Bürgerinnen und Bürger transparent", sagt Dr. Constantin H. Alsheimer.

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