Mittwoch, 17. Januar 2018


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Klimaschonende Energieversorgung für fünf Schulen im Westend geht in Betrieb

Frankfurt am Main, (lifePR) - Mainova und die Stadt Frankfurt arbeiten beim Klimaschutz eng zusammen. Am Mittwoch (26.4.) stellten Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber und der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer ihre Kooperation in der Engelbert-Humperdinck-Schule vor. Anlass war die Inbetriebnahme der Fernwärmeversorgung für fünf Schulen im Westend. Die Schulen erhalten künftig die umweltschonende Heizenergie aus den hocheffizienten Mainova-Kraftwerken. Durch die Umstellung auf Fernwärme fallen rund 250 Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2) im Jahr an.

Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer: „Fernwärme ist eine der umweltschonendsten Formen der Wärmeerzeugung und einer der kostengünstigsten Wege zur CO2-Vermeidung. Deswegen baut Mainova die Fernwärme in Frankfurt im Zuge der Energiewende kontinuierlich aus. Mainova stellt die Energieversorgung zukunftsweisend auf. Davon profitieren auch noch die nächsten Generationen.“

Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber: „Ich freue mich, dass im Rahmen unseres ‚Aktionsplans Schule‘ fünf Schulen im Westend an das Fernwärmenetz angeschlossen werden können, was zum einen wirtschaftlicher und zum anderen umweltschonender ist. Durch die Umstellung auf Fernwärme fallen 250 Tonnen weniger Kohlendioxid im Jahr an, ein gutes Ergebnis der engen Kooperation mit Mainova“.

Angeschlossen wurden neben der Engelbert-Humperdinck-Schule die Elisabethenschule, die Fürstenbergerschule, die Holzhausenschule sowie das Lessinggymnasium mit einer Leistung von insgesamt 3,4 Megawatt. Für den Anschluss hat Mainova eine Fernwärmeleitung von 1,4 Kilometern verlegt. Diese führt ab der Kreuzung Miquelallee durch die Eschersheimer Landstraße in die Bremer Straße, Hansaallee sowie Nebenstraßen (Vogtstraße, Fürstenbergerstraße, Leerbachstraße und Wolfsgangstraße). Auch die Anlieger im Westend profitieren von der neuen Leitung. Sie haben die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen mit angeschlossen zu werden.

Vorteile der Fernwärme


Kostenersparnis und Komfort: Kauf und Wartung einer eigenen Heizungsanlage entfallen, genauso wie Schornstein und Schornsteinfeger. Es ist keine gesonderte Brennstoffbeschaffung mehr nötig.
Raumersparnis: Statt Kessel und Brenner wird nur eine kompakte Fernwärme-Hausstation benötigt. Das spart Platz.
Zuverlässigkeit und Sicherheit: Fernwärme bietet unter allen Energieträgern die höchste Versorgungssicherheit. Der flexible Einsatz der Erzeugungsstandorte im Mainova Fernwärmeverbund trägt zusätzlich zur Versorgungssicherheit bei. Fernwärme bietet auch im Haus höchste Sicherheit, da weder Brennstoffe gelagert werden müssen noch eine Verbrennung stattfindet.
Stetiger Netzausbau: Mainova baut ihr Fernwärmenetz in Frankfurt kontinuierlich aus. So können noch mehr Verbraucher von der umweltschonenden Heizenergie profitieren.
Regionalität. Fernwärme wird in den Mainova Heizkraftwerken regional vor Ort erzeugt. Der Kunde profitiert von kurzen Wegen und direkten persönlichen Ansprechpartnern.
Service Tag und Nacht: Ein Serviceteam ist rund um die Uhr erreichbar.
Gesetzliche Vorgaben: Durch den niedrigen Primärenergiefaktor werden die Anforderungen für energieeffizientes Bauen und Modernisieren erfüllt.
Fördermittel und Kredite: Bei einem Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird die Modernisierung beispielsweise von der Bundesregierung gefördert.
Wertsteigerung des Gebäudes: Die Umstellung auf Fernwärme im Rahmen einer Modernisierung bedeutet eine Wertsteigerung für das Gebäude.


Über die Fernwärme

Für Privat- und Geschäftskunden ist Fernwärme eine kostengünstige und komfortable Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen. Fernwärme entsteht durch das besonders umweltschonende Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei werden Wärme und Strom parallel erzeugt. Konventionelle Kraftwerke erzielen einen Wirkungsgrad von etwa 40 Prozent. 60 Prozent des Energieträgers gehen ungenutzt verloren. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird der Energieträger zu mehr als 80 Prozent genutzt. Dadurch werden klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich reduziert.

 

Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen knapp 2.700 Mitarbeitern im Jahr 2016 einen Umsatz von fast 2 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 Prozent) und die Münchener Thüga (24,5 Prozent). Die übrigen Aktien (0,3 Prozent) befinden sich im Streubesitz.

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