Montag, 23. Oktober 2017


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Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 2012: Operatives Ergebnis stabil

Frankfurt am Main, (lifePR) - .
- Halbjahres-Umsatz erstmals über einer Milliarde Euro
- Positive Entwicklung des Gas- und Stromvertriebs
- Mehr als 23.000 neue Privatkunden
- Vermarktung der Eigenerzeugung unter erheblichem Druck
- Erste Erfolge durch Ergebnisverbesserungsprogramm
- Hohe Investitionen in Erneuerbare Energien

Das Vertriebsgeschäft der Mainova AG im 1. Halbjahr 2012 ist positiv verlaufen. Der Umsatz bei Strom und Gas stieg in diesem Zeitraum um 12,8 Prozent (Strom) sowie 21,6 Prozent (Gas). Insgesamt stieg der Umsatz des Mainova-Konzerns im 1. Halbjahr um 134 Millionen auf nun 1.014,7 Millionen Euro (+ 15,2 %). Damit erzielte die Mainova erstmals in einem Halbjahr einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Diese positive Umsatzentwicklung ist vor allem auf Kundengewinne zurückzuführen. Trotz des intensiven Wettbewerbs im Stromund Gasmarkt kann die Mainova eine positive Kunden-Bilanz ziehen.

Im 1. Halbjahr 2012 sind mehr als 23.600 Kunden neu zur Mainova gekommen. Diese Entwicklung ist ein Beleg für die Stärke der Mainova AG und das Vertrauen, welches die Kunden in deren Produkte und deren Mitarbeiter setzen. Neben der positiven Entwicklung bei den Privatkunden konnten auch bei den Geschäftskunden zahlreiche Vertriebserfolge erzielt werden. Im Gasund Wärmegeschäft führte zusätzlich die kühlere Witterung gegenüber der Vergleichsperiode zu einem Absatz- und Umsatzanstieg

Vermarktung des eigenerzeugten Stroms weiter unter Druck

Wegen der schwierigen Marktsituation sinken die Spreads deutlich, die bei der Vermarktung des eigenerzeugten Stroms erzielt werden können. Bundesweit haben die Erneuerbaren bei der Stromerzeugung im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um mehr als 20 Prozent zugelegt. Wegen der gesetzlich geregelten Vorrangeinspeisung der Erneuerbaren Energien wird dadurch der in den fossilen Kraftwerken erzeugte Strom aus dem Markt gedrängt.

Ergebnisminderungen ergaben sich außerdem durch höhere Brennstoffkosten für Kohle. Dieses Marktpreisrisiko wurde durch ein neues Transferpreismodell vom Segment Wärme- und Stromerzeugung auf den Handel übertragen. Im Segment Stromversorgung sank daher das Ergebnis um 12,2 Mio. Euro auf -18,5 Mio.Euro.

Beteiligungsergebnis spiegelt angespannte Branchensituation wider

Die angespannte Situation in der Energiewirtschaft zeigt sich im 1.Halbjahr 2012 nun deutlich in den Ergebnisbeiträgen fast aller Beteiligungen der Mainova. Der Ergebnisbeitrag im Segment Beteiligungen sank von 32,8 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2011 auf 25,6 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2012. Dies entspricht einem Rückgang von rund 22 Prozent.

Diese Entwicklung beeinträchtigt das Geschäftsergebnis der Mainova AG im 1. Halbjahr 2012. Obwohl Absatz und Umsatz wachsen, die Privatkundenzahlen steigen und der Geschäftskundenvertrieb Erfolge erzielt, geht das Konzernergebnis zurück. Insgesamt sinkt das Ergebnis der Mainova im 1. Halbjahr von 52,9 Mio. Euro auf 39,6 Mio. Euro (- 25,2 %).

Investitionen auf hohem Niveau

Die Mainova AG hat mit der im Jahr 2010 beschlossenen Erzeugungsstrategie frühzeitig auf die durch die Energiewende geänderten Rahmenbedingungen eingestellt. Bis zum Jahr 2015 sollen rund 500 Mio. Euro in Projekte zur effizienten Strom- und Wärmeerzeugung investiert werden. Im ersten Halbjahr 2012 wurde dieses Ziel durch Investitionen in Höhe von 29,3 Mio. Euro weiterhin konsequent verfolgt. Dabei setzt der Frankfurter Energiedienstleister den Schwerpunkt auf Windkraftanlagen in der Region. Bei der Stromerzeugung erreicht das Unternehmen nach derzeitigem Planungsstand bis zum Jahr 2015 einen Anteil von 26 Prozent Erneuerbarer Energien. Zum Vergleich: Die hessische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent zu erreichen. Auch der verkaufte Mainova-Strom ist schon jetzt deutlich umweltschonender als der Bundesdurchschnitt: Erneuerbare Energien machen im Mainova-Strommix mit 35 Prozent den größten Teil aus.

Die Investitionen in den Ausbau und den Erhalt der Netze bleiben stabil. Hier wurden im 1. Halbjahr 25,1 Mio. Euro investiert (Vorjahr 27,9 Mio. Euro). Damit leistet die Mainova einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit in der Region. Bis zum Jahr 2015 sollen so rund 600 Millionen Euro in die Netze investiert werden.

Ausblick

Der Vergleich zur Beendigung des Wasserkartellverfahrens führt im 2. Halbjahr zu einer zusätzlichen Ergebnisbelastung in Höhe von rund 25 Mio. Euro. Deshalb geht die Mainova davon aus, das geplante Ergebnis in Höhe des Vorjahresniveaus deutlich zu unterschreiten.

Der Vorstand der Mainova AG hat Maßnahmen ergriffen, um gestärkt aus dem energiewirtschaftlichen Wandel herauszukommen.

Das Projekt zur Ergebnisverbesserung begegnet diesen Herausforderungen optimal, so dass die Mainova reaktionsschnell, serviceorientiert und kosteneffizient aufgestellt bleibt. Durch das Projekt wurden Verbesserungspotenziale im mittleren zweistelligen Millionenbereich identifiziert. Erste Erfolge werden bereits im laufenden Geschäftsjahr erzielt. Ihre volle Wirkung entfalten die Maßnahmen im Laufe der nächsten Jahre.

Die kommenden Jahre sind gekennzeichnet durch zunehmenden Wettbewerb und anspruchsvolle politische Rahmenbedingungen.

Das Projekt zur Ergebnisverbesserung begegnet diesen Herausforderungen optimal, so dass die Mainova reaktionsschnell, serviceorientiert und kosteneffizient aufgestellt bleibt. So wird die Mainova ihre Position des Wettbewerbsführers im Segment der regionalen Energieversorger in Hessen ausbauen.

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