Donnerstag, 14. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 308266

Bilanz der Mainova für das Geschäftsjahr 2011

Frankfurt am Main, (lifePR) - .
- deutliche Umsatzsteigerung
- gestiegener Stromabsatz
- kontinuierliche Kundengewinne
- erfolgreiche Investitionen in Erzeugungsanlagen
- nachhaltig positive Auswirkungen durch Thüga-Anteilskauf
- zufriedenstellendes Ergebnis

Das Geschäftjahr

Die Mainova blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Der Umsatz hat sich von 1,7 auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert. Dies entspricht einem Anstieg um 7 %. Den mit Abstand größten Anteil am Umsatz hat mit 51 % das Stromgeschäft. Es folgt das Segment Gas mit 28 %. Die übrigen Umsätze entfallen auf Wärme (7 %), Wasser (5 %) und Nebengeschäfte (9 %). Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 104,4 Millionen Euro leicht über dem 5-Jahres-Durchschnitt von 97,6 Millionen Euro (Ausnahme Rekordjahr 2010).

Während im Stromvertrieb durch Kundengewinne das Ergebnis von 24,7 auf 33,7 Millionen Euro gesteigert wurde, stand das Stromhandelsergebnis durch die volatile Marktsituation an den Großhandelsmärkten unter Druck.

Der Ergebnisrückgang im Gasgeschäft von 65,4 auf 53,8 Millionen Euro ist im Wesentlichen auf die wärmere Witterung im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Dieser konnte nur zum Teil durch Absatzsteigerungen bei Großkunden kompensiert werden. Des Weiteren haben höhere Beschaffungspreise und das angespannte Wettbewerbsumfeld zum Ergebnisrückgang beigetragen. Den größten Anteil am Unternehmensergebnis hat das Segment Beteiligungen. Hier zeigen sich nachhaltig positive Auswirkungen durch den Thüga-Anteilskauf.

Kundenentwicklung

Der Wettbewerb im Netzgebiet der Mainova ist äußerst intensiv. Noch nie hat es so viele Anbieter von Strom und Erdgas gegeben wie heute. Derzeit (01.04.2012) bieten 116 Stromversorger insgesamt 458 Tarife an. Ähnliches gilt für den Gasmarkt. Hier kämpfen in Frankfurt 81 Gasversorger mit 295 Tarifen um Kunden.

"Der intensive Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt birgt Risiken, er bietet aber auch Chancen. Die Mainova hat die sich bietenden Möglichkeiten genutzt und kann insbesondere im Privatkundensegment eine positive Bilanz ziehen", erklärte der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG, Dr. Constantin H. Alsheimer. Die Privatkundenzahlen steigen sowohl bei Strom als auch bei Erdgas. Insgesamt erzielte die Mainova im Jahr 2011 einen Netto-Gewinn von 60.000 Kunden.

Personalsituation

Im Jahr 2011 wurden 217 Mitarbeiter neu eingestellt. Die Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mainova-Konzern lag zum Jahresende bei 2.970. Im Jahr 2011 absolvierten 96 Auszubildende ihre Ausbildung bei der Mainova. Der Personalaufwand erhöhte sich im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Millionen auf 192,5 Millionen Euro.

Energiewirtschaftliche

Rahmenbedingungen Die Energiebranche hatte 2011 ein herausforderndes Jahr zu meistern - geprägt von vielschichtigen externen Einflüssen. Hierzu zählen die Entwicklung der Großhandelsmarktpreise, eine ungünstige Witterung, eine zunehmende Regulierung, der starke Wettbewerbsdruck auf den Vertriebsmärkten sowie die Verdrängung der konventionellen Stromerzeugung. Nicht zuletzt deshalb musste die Mainova in den vergangenen zwei Jahren ihre Kraftwerke außerplanmäßig um rund 32 Millionen Euro abwerten.

Neuausrichtung der Erzeugungsstrategie

Die Mainova hat sich frühzeitig auf den Wandel in der Energiebranche eingestellt. Bereits im Jahr 2010 hatten wir konkrete Ziele festgelegt, die wir bis 2015 mit einer klaren Strategie erreichen wollen. Hierzu gehört ein Investitionsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in Projekte zur effizienten Strom- und Wärmeerzeugung. Der Verlauf dieser Investitionen erfolgt insgesamt planmäßig. Jedoch haben wir im Laufe des Jahres 2011 unsere Erzeugungsstrategie angepasst und neue Schwerpunkte gesetzt.

Weniger Investitionen als geplant werden wir in der Bioenergie tätigen. Studien haben belegt, dass es in unserer Region ein zu geringes Vorkommen an möglichen Rohstoffen gibt. Aus diesem Grund reduzieren wir hier unser Investitionsvolumen von 100 auf 15 Millionen Euro. Deutlich ausbauen werden wir unsere Investitionen in Windenergieanlagen - vor allem in unserer Region. Hier steigt das geplante Volumen für die Umsetzung von Projekten von 250 auf 355 Millionen Euro.

Ausblick 2012

Das wirtschaftliche Ergebnis der Mainova im Jahr 2011 war stabil. Die Mainova steht jedoch zunehmend unter Wettbewerbsdruck, der sich auf alle Wertschöpfungsstufen auswirkt. Das Jahr 2011 war der Startschuss für tief greifende Veränderungen in der Energiewirtschaft. Dieser Prozess wird sich weiter verstärken und große Veränderungen für die Energieversorger mit sich bringen.

Dr. Alsheimer: "Die Mainova ist aufgrund ihrer Größe, ihrer Struktur, ihrer regionalen Verbundenheit, ihrer Erzeugungsstrategie sowie nicht zuletzt wegen ihrer hochqualifizierten Mitarbeiter für die Herausforderungen der Energiewende gut gerüstet. Im Gegensatz zu den großen Energiekonzernen sind wir in der Lage, die notwendigen Weichenstellungen schnell und bürgernah vorzunehmen. Da die Zukunft der Energieversorgung überwiegend dezentral sein wird, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil."

Die Mainova geht davon aus, in den kommenden zwei Jahren ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit etwa auf dem Niveau des Jahres 2011 zu erreichen. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit hat der Vorstand im November 2011 ein Projekt zur Ergebnisverbesserung gestartet. Damit will das Unternehmen noch flexibler und dynamischer werden. Mit dem Projekt ergreift die Mainova die notwendigen Maßnahmen, um gestärkt aus dem energiewirtschaftlichen Wandel herauszukommen. Es wird dabei helfen, dynamisch und flexibel zu bleiben. So wird die Mainova ihre Position des Wettbewerbsführers im Segment der regionalen Energieversorger in Hessen verteidigen.

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