Samstag, 25. Februar 2017


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MainFirst-Experten erwarten 20-jährige Niedrigzinsphase

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Vergleich der Inflationen in Europa und Japan führt für Multi Asset-Fondsmanager von MainFirst zu dem Schluss, dass die Zinsen über einen längeren Zeitraum nicht wesentlich steigen werden. Die Niedrigzinsen unterstützen den DAX zusätzlich. Doch nur 10 Prozent des deutschen Geldvermögens ist in Aktien angelegt.

Die derzeitige Niedrigzinsphase könnte noch 20 Jahre lang anhalten. Zu dieser Einschätzung kommen die Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Muli Asset Fund. Ihre Prognose beruht auf einer Analyse der Situation in Japan und historischen Vergleichen. "Der hohe Schuldenberg in Japan verleitet zum Vergleich mit Eu-ropa. Die Schulden belasten die Wirtschaftsentwicklung und dämpfen somit auch die Inflati-on langfristig", sagt Portfoliomanager Frank Schwarz. "Die Bank of Japan belässt den Leit-zins deshalb seit rund 25 Jahren nahe null. Eine solche Entwicklung ist auch in Europa ein realistisches Szenario", erklärt der Multi Asset-Experte, der den MainFirst Absolute Return Multi Asset Fund zusammen mit Adrian Daniel und Patrick Vogel managt.

Auch historische Vergleiche sprechen für eine länger anhaltende Niedrigzinsphase. "Als die Weltwirtschaft in den frühen 1930er-Jahren von einer Schuldenkrise erfasst wurde, senkten die Notenbanken vieler Länder ihre Zinsen. Diese verharrten für mehrere Dekaden auf ei-nem niedrigen Niveau", berichtet Adrian Daniel. So lagen die Zinsen in Großbritannien von 1932 bis 1951 bei 2 Prozent und in den USA von 1933 bis 1955 mehr als zwanzig Jahre lang unter 2 Prozent.

"Das bedeutet, dass Sparer vermutlich für einen längeren Zeitraum auf Zinserträge verzich-ten müssen", betont Patrick Vogel. Der Renditevergleich zwischen Aktien und Renten zeige, dass auf dem Weg zu auskömmlichen Renditen im Moment kaum ein Weg an Aktien vorbei-führe. Während beispielsweise die BMW-Aktie derzeit eine Gewinnrendite von 9,5 Prozent und eine Dividendenrendite von knapp 3 Prozent verspreche, werfe eine BMW-Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit bis September 2018 momentan nur eine Rendite von 0,4 Prozent ab. Bei einer fünfjährigen Bundesanleihe sei die Rendite mit minus 0,12 Prozent sogar negativ.

Patrick Vogel rechnet angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase mit positiven Impulsen für den DAX. "Die Niedrigzinsen unterstützen den DAX zusätzlich", sagt der Portfoliomana-ger. Von möglichen Aufwärtstrends an der Börse profitiere aber nur ein kleiner Teil der In-vestoren in Deutschland. "Aktien machen nach einer Statistik der Bundesbank insgesamt nur 10 Prozent des deutschen Geldvermögens aus. Wenn Privatinvestoren trotz der anhal-tenden Niedrigzinsphase auskömmliche Renditen für ihre Altersvorsorge erzielen wollen, muss ein Umdenken stattfinden", so Vogel.

MainFirst Bank AG

MainFirst Asset Management ist Teil der inhabergeführten und unabhängigen europäischen Kapitalmarktbank MainFirst. Derzeit verwaltet MainFirst Asset Management rund 2,5 Milliar-den Euro in Publikumsfonds und Spezialfondsmandaten. Mit dem Multiboutique-Ansatz kon-zentriert sich MainFirst Asset Management auf ausgewählte Investmentstrategien in den Bereichen Aktien, Fixed Income und Multi Asset.

Neben dem Asset Management ist die MainFirst Gruppe spezialisiert auf die Beratung und den Handel sowie die Transaktionsdurchführung in den Bereichen Equity Brokerage und EquityCapital Markets. Mit etwa 200 Mitarbeitern entwickelt MainFirst innovative Lösungen für den Kundenerfolg und setzt diese in den Kapitalmärkten um. Die Standorte von MainFirst sind Frankfurt, London, Madrid, Mailand, München, New York, Paris und Zürich.

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