Die Ausstellungsreihe "Mies im Westen" zeigt in Aachen, Krefeld und Essen unbekanntere Projekte und Bauten des Architekten Ludwig Mies van der Rohe

(lifePR) ( Gelsenkirchen, )
Ein sozialistisches Volkshaus in Aachen, die avantgardistischen Bauideen in Krefeld oder die spektakuläre Krupp-Firmenzentrale in Essen: Die Ausstellungsreihe „Mies im Westen“ zeigt im Neuen Aachener Kunstverein (bis 16.6.), im Mies van der Rohe Business Park in Krefeld (bis 30.6.) und in der VHS Essen (bis 5.7.) mit diesen und anderen Projekten das weniger bekannte Wirken des Architekten in Nordrhein-Westfalen. Die Reihe ist eine Koproduktion des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Drei Wirkungsstätten – drei Ausstellungen

Aachen ist der Ort, wo mit dem Haus Oeben das älteste Bauwerk erhalten ist, an dem Ludwig Mies als Lehrling von Albert Schneiders mitarbeitete und seine Handschrift an der Fassade hinterließ. Die Krefelder Projekte im Kontext der Seidenindustrie verdeutlichen eindrucksvoll die Schaffensphase seines ersten Karrierehöhepunktes, als er zu den wichtigsten Akteuren der modernen Avantgarde der Zwischenkriegszeit gehörte. In der Essener Teilausstellung werden mit Haus Henke von 1930 und der Krupp-Zentrale von 1960 das kleinste und das größte Projekt innerhalb von „Mies im Westen“ präsentiert. Für das Haus Henke realisierte Mies mit einem Anbau seine Ideen des neuen Wohnens. Mies van der Rohes Planung für eine neue Verwaltung für Krupp in den 1960er Jahren spiegelt die strukturelle Klarheit, die er in seiner amerikanischen Phase perfektionierte.

Ludwig Mies van der Rohe ist einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Weltbekannt ist er durch seine Bauten wie die Neue Nationalgalerie (Berlin), das Illinois Institute of Technology (Chicago) oder das Seagram Building (New York). Zugleich ziehen sich aber die Verbundenheit mit seiner Heimat Aachen und seine Arbeit in NRW wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk. 

Architekturstudentinnen und -studenten der TH Köln, TH Mittelhessen und der Alanus Hochschule haben mit den Kuratoren Prof. Dr. Daniel Lohmann und Prof. Norbert Hanenberg die drei Ausstellungen entwickelt – vom Konzept über die Inhalte bis hin zur Ausstellungsarchitektur. Zusammengeführt werden die drei Ausstellungen in einer Präsentation im Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland in Köln von 11. Oktober bis 14. November 2019.

Die Ausstellungsreihe „Mies im Westen“

Eine Koproduktion des M:AI NRW, der TH Köln, der TH Mittelhessen (Gießen) und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
Kuratoren: Prof. Dr. Daniel Lohmann (TH Köln), Prof. Norbert Hanenberg  (TH Mittelhessen)
Ausstellungsarchitektur: TH Köln, TH Mittelhessen
Interventionen im Außenraum: Alanus Hochschule, TH Köln

In den drei Ausstellungen ist ein Architekturführer erhältlich, der die Projekte und Bauten von Mies van der Rohe in NRW vorstellt und mittels Foto und Zeichnungen veranschaulicht. https://mai-nrw.de/mies #miesimwesten

Termine und Ausstellungsorte

Aachen
Laufzeit: 12. Mai bis 16. Juni 2019 Ausstellungsort: NAK Neuer Aachener Kunstverein, Passstraße 29, 52070 Aachen Öffnungszeiten: Di-So, 14 bis 18 Uhr

Krefeld
Laufzeit: 16. Mai bis 30. Juni 2019 Ausstellungsort: Mies van der Rohe Business Park, Girmesgath 5, 47803 Krefeld Öffnungszeiten: Di-Fr, 10 bis 18 Uhr; Sa-So, 12 bis 18 Uhr

Essen

Laufzeit: 23. Mai bis 5. Juli 2019
Ausstellungsort: NEUE GALERIE der VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-21 Uhr; Sa, So und Feiertage geschlossen
Gesonderte Öffnungszeiten: Sa + So, 15./16. Juni: 9-17 Uhr

„Mies im Westen“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. „100 jahre bauhaus im westen“ ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

Projektpartner 
TH Köln, TH Mittelhessen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, bauhaus 100 im westen, NAK Neuer Kunstverein Aachen, Mies van der Rohe Business Park, VHS Essen, Stadt Krefeld, Stadt Essen, Essen Marketing, Kunstmuseen Krefeld, BDA Aachen, Aachen Fenster, Saint Gobain Rigips GmbH; Medienpartner: kultur.west

Die Produktion der Ausstellungsarchitektur wurde unterstützt durch Material von der Firma Saint Gobain Rigips GmbH und in Workshops durch den Architekten Mathias Dlugay. 

Das M:AI NRW wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen.
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