Sonntag, 22. Oktober 2017


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Fotodesigner, Fluggerätmechanikerin oder zur Feuerwehr?

Mannheim, (lifePR) - Große Vielfalt an Ausbildungsplätzen bietet die Jobs for Future. Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung vom 1. bis 3. März in der Maimarkthalle Mannheim. Fachleute erklären, welche Fähigkeiten für die einzelnen Berufe in Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleistung gefragt sind.

Was soll ich werden - und wo möchte ich meine Ausbildung absolvieren? Diese Frage sollten sich Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig stellen. Orientierung gibt es auf der Jobs for Future - Süddeutschlands größter Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung. Sie findet vom 1. bis 3. März in der Maimarkthalle Mannheim statt. Rund 300 Aussteller bieten ihre Ausbildungsplätze und Praktikantenstellen, Studienplätze, Lehrgänge und Seminare an, auch aktuelle Stellenangebote und Coaching-Programme sind dabei. Die Messe ist an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ob man die Messe allein besucht, mit Eltern, Freunden oder mit der Schulklasse: An den Messeständen treffen die Besucher jede Menge Experten, die für alle Fragen gerüstet sind - Ausbilder mit langjähriger Praxis, aber auch "Fachleute auf Augenhöhe": Azubis, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten können. Die jungen "Kollegen" trauen sich viele eher zu fragen, zum Beispiel, wie gut in Mathe man wirklich sein muss in einem Handwerksberuf. "Na, du musst dein Material schon richtig berechnen können, zum Beispiel..." - und schon sind sie mitten in der Beratung.

Was geht ab im Beruf? Wie sieht der Alltag später aus? Wie kann man sich spezialisieren und weiterentwickeln? Welche ähnlichen Berufe oder Tätigkeiten gibt es? Und wie finde ich heraus, ob mir ein Beruf auf Dauer Spaß macht? An vielen Ständen kann man sich bei Mitmachaktionen erproben. In rund 150 kostenlosen Workshops und Kurzvorträgen werden Branchen und Ausbildungswege vorgestellt, aber auch Bewerbungsgespräche geübt, Talente und Fähigkeiten aufgespürt. Die großen Kooperationspartner Handwerkskammer, Agentur für Arbeit und Industrie- und Handelskammer haben Broschüren und ihre Datenbanken mitgebracht und helfen bei der Suche nach Ausbildungsbetrieben. Jeder Besucher erhält am Eingang einen kostenlosen Messekatalog - mit Stichwortverzeichnis, Adressen und Kurzportraits der Aussteller.

Keine Angst vor Naturwissenschaften und Technik!

Die Chancen in den MINT-Berufen sind gut - viele Unternehmen suchen Auszubildende im Berufsfeld Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, also auch Chemie und Pharma. Wer sich das nicht auf Anhieb zutraut, sollte sich auf der Jobs for Future unbedingt an den Ständen erkundigen: Was genau machen Chemikanten - zum Beispiel im Gegensatz zu Chemielaboranten oder chemisch-technischen Assistenten? Wo werden Umwelttechnische Assistenten eingesetzt, wo Experten für Nanotechnologie? Welche Kenntnisse werden vorausgesetzt, wenn man Elektroniker/in werden möchte - was lernt oder vertieft man während der Ausbildung? Und welche Fachrichtung führt zu welchen späteren Tätigkeiten? Gerade Mädchen haben oft sehr gute Ausgangsvoraussetzungen und sollten sich nicht scheuen, MINT-Berufe näher unter die Lupe zu nehmen. Das Bildungsnetzwerk COACHING4FUTURE vermittelt Jugendlichen auf anschauliche Art und Weise Perspektiven in den MINT-Berufen, lädt zum Online-Interessen-Test ein und vermittelt Praktika. Im Angebot sind Ausbildungsplätze zum/zur Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in, Fertigungsmechaniker/in, Fluggerätmechaniker/in, Papiertechnologe/in, Produktionstechnologe/in, Verfahrensmechaniker/in, Modellbaumechaniker/in, Technische/r Systemplaner/in, Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Fachinformatiker/in. Auf dem Gemeinschaftsstand der SÜDWESTMETALL präsentieren Mitgliedsbetriebe einige dieser Berufe mit spannenden Mitmachangeboten. Im InfoMobil der SÜDWESTMETALL erleben Schülerinnen und Schüler an vier Multimedia-Terminals, einem Touch-Display, zwei CNC-Maschinen, dem Modell einer Fertigungsanlage und weiteren Exponaten Wissenswertes über die Arbeitswelt der Metall- und Elektroberufe.

Menschen im Mittelpunkt

Wer gerne mit Menschen arbeitet, findet auf der Jobs for Future Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Pflegeberufe, aber auch für Pädagogik. Es lohnt sich, die Angebote von Einrichtungen mit denen von (Berufs-)Fachschulen zu vergleichen. Mehrere Voraussetzungen ermöglichen die Ausbildung zu Gesundheits- und Krankenpflegern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseuren, Podologen und Heilerziehungspflegern. Auch in der Altenpflege und Altenpflegehilfe sind zahlreiche Plätze zu vergeben, die aufgrund der demografischen Entwicklung gute Zukunftsperspektiven haben. Dringend gesucht sind Erzieher/innen - mehrere Anbieter bilden aus. Helden des Alltags sind Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Feuerwehrleute. Auch für Polizeibeamte gleicht kein Tag dem anderen - die Ausbildung ist dementsprechend vielfältig und berührt verschiedenste Fachgebiete, ebenso eine Ausbildung beim Zoll. Eine Brücke von Gesundheitsfachwissen zum Verkauf schlagen zum Beispiel die Apothekenberufe. Für Wohlfühlatmosphäre sorgen Dienstleister in Hotels, Tourismus und System-Gastronomie. Und wer als Sport- und Wellnessfachkraft unterrichtet, hilft Menschen dabei, ihre Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Berufe für Zahlenkünstler

In kaufmännischen Berufen werden mathematisches Verständnis, kommunikatives Geschick und spezielle Brancheninteressen miteinander verknüpft. Sehr beliebt sind Ausbildungsplätze zum/zur Kaufmann/frau für Bürokommunikation und Kaufmann/frau im Groß- und Einzelhandel, zum Beispiel in einem Modehaus, in einem Verlag, in einem Einrichtungszentrum oder im Baustoffhandel. Auch angehende Fachkräfte für Logistik, Transport und Verkehr sowie Kaufleute für Dialogmarketing werden auf der Jobs for Future gesucht. In den Fachrichtungen Immobilien, Versicherungen und Finanzen oder als Sozialversicherungsfachangestellte lassen sich Schwerpunkte setzen. Wer sich mit den Steuern anderer Leute befassen möchte, kann das entweder als Fachangestellte/r in einer Steuerkanzlei oder als Finanzwirt/in beim Finanzamt tun.

Handwerk hat viele Gesichter

Vielseitig präsentiert sich das Handwerk mit mehr als 150 Berufen für Kreative, Stylingbewusste, Fingerfertige, Geschmackssichere und Zupackende. Wo man sich ausbilden oder ein Praktikum absolvieren kann, weiß die Handwerkskammer. Schon daran gedacht, dass auch Augenoptiker/in, Orthopädietechnik/er, Goldschmied/in und Uhrmacher/in Handwerksberufe mit zum Teil hervorragenden Perspektiven sind? Auch auf der Jobs for Future vertretene Schulen und Unternehmen bilden in Handwerksberufen aus.

Kreativ unterwegs - schon daran gedacht?

Wer sich für eine Ausbildung in einem gestalterischen Beruf interessiert, zum Beispiel Grafik-Design, Modedesign oder Produkt-Design, kann auf der Jobs for Future seine Fähigkeiten schon mal in einem kleinen Zeichenwettbewerb testen. Im Angebot sind auch Ausbildungsplätze zum/zur Fotodesigner/in, Film- und Mediengestalter/in, Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in und Film- und Bühnencosmetologen/in. Wer jedoch lieber auf Wasserstraßen unterwegs ist und kräftig anpacken kann, der kann beim Wasser- und Schifffahrtsamt anheuern und als Wasserbauer/in oder Binnenschiffer/in an Bord gehen.

Die Jobs for Future - Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung ist vom 1. bis 3. März, täglich von 10 bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Pressemitteilungen und Bilder gibt es zum Download unter www.jobsforfuture-mannheim.de.

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