#MeToo: Mehr als jeder Dritte findet Aufregung übertrieben

Medien-Hype geht vielen Deutschen zu weit

(lifePR) ( Hamburg, )
Was vor ein paar Wochen mit den Anschuldigungen gegen den amerikanischen Film-Produzenten Harvey Weinstein begann, unter anderem mit dem zweifachen Oscar-Preisträger Kevin Spacey und Hollywood-Ikone Dustin Hoffman fortgesetzt wurde, erreichte nun auch den ehemaligen FIFA-Chef Sepp Blatter, der auf einer Preisverleihung die Torhüterin Hope Solo unsittlich angefasst haben soll. Vorwürfe gibt es reichlich, Dementi mal mehr und mal weniger vehement, so dass der Beobachter im Grunde nur erahnen kann, wie groß das Ausmaß der sexuellen Belästigung in den einzelnen Fällen tatsächlich gewesen ist. In einer repräsentativen Umfrage wollte mafo.de von den Deutschen wissen, was sie von dem aktuellen Medien-Hype zu diesem Thema denken.

Das Ergebnis: 38,6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Anschuldigungen teilweise etwas übertrieben sind. Dabei sind es vermehrt die Männer (41,6 %) die diese Ansicht vertreten – bei den Frauen sind es mit 35,6 Prozent deutlich weniger.

Vor allem die Männer sind genervt

Insbesondere die Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren (42,6 %) halten den aktuellen Medien-Hype rund um das Thema #MeToo für übertrieben. Das größte Verständnis für die derzeitige Aufregung um sexuelle Belästigung bringen die 31-45-jährigen Frauen auf – hier findet nur etwas mehr als jede Dritte (34 %) den Rummel übertrieben.

Das Marktforschungsinstitut mafo.de befragte im Zeitraum vom 06.11. bis 13.11.2017 in seinem online mafoBus repräsentativ 1.036 Personen.

 
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