CD-Neuveröffentlichung am 04.10.19: London Symphony Orchestra

Sir John Eliot Gardiner: Robert Schumann Symphonien 2 & 4

(lifePR) ( London, )
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Robert Schumann (1810–1856)

Ouvertüre zu Genoveva
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
London Symphony Orchestra

Digital | SACD Hybrid
Aufgenommen live in der Barbican Hall, London
März 2018
Bestell-Nr. Digital: LSO0818D (0822231181866)
– VÖ digital am 20.09.2019
Bestell-Nr. Physical: LSO0818 | (822231181828)
– VÖ physisch in Deutschland am 04.10.2019

Nach dem Erfolg seines Mendelssohn-Zyklus bei LSO Live wendet sich Sir John Eliot Gardiner nun den symphonischen Werken Robert Schumanns (1810–1856) zu und beginnt diesen Zyklus mit dessen zweiter und vierter Symphonie sowie der Ouvertüre von Schumanns selten gespielter Oper „Genoveva“: „Jede Gelegenheit, die Schumann-Symphonien aufzuführen, ist eine Gelegenheit, ihren außergewöhnlichen Ideenreichtum und poetischen Ausdruck zu bestaunen und ihre kaleidoskopische Originalität zu erforschen. Jedes Mal eröffnet es die Chance, Schumann als Meister der symphonischen Form und der instrumentalen Farbe zu verteidigen, im Gegensatz zu dem festgefahrenen Klischee, dass er nicht orchestrieren konnte.“

„Wahrhaftig meine nächste Sinfonie soll Clara heißen“, schrieb Robert Schumann freudig über seine Heirat und stellte die Komposition am Geburtstag der Ehefrau, am 13. September 1841, fertig. Umso schwerer traf ihn die Ablehnung seines Herzenswerks bei der Uraufführung. Zwar klassisch in vier Sätze unterteilt, wollte Schumann sein Werk als „Symphonische Phantasie“ mit „attacca“-Übergängen verstanden wissen. Die Uraufführung der revidierten Fassung als 4. Symphonie am 3. März 1853 wurde ein großer Erfolg. In ihrer inneren Zerrissenheit ist die 2. Symphonie eines der modernsten Werke Schumanns – nervös und wie getrieben, gleichzeitig mit einem der klangschönsten langsamen Sätze der Orchesterliteratur. Die Komposition stellt die Bewältigung einer schweren Depression dar, umso erstaunlicher erscheint, dass Schumann eine so starke Tonart wie C-Dur wählte und damit zu einer völlig neuen formalen und thematischen Gestaltungsweise fand.

 
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