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Pressemitteilung BoxID: 732643 (LMG Management GmbH)
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Von fliegenden Tassen, Edelweiß und Beutelratten

Mit diesen ungewöhnlichen Ball Drops läuten die Bewohner im US-Bundesstaat Georgia das neue Jahr ein

(lifePR) (Atlanta/München, ) Den Höhepunkt der Silvesterfeierlichkeiten in den USA bildet der Ball Drop, bei dem 60 Sekunden vor Jahreswechsel ein „Zeitball“ herabgelassen wird. Auch die Einwohner des Bundesstaats Georgia im Südosten der Vereinigten Staaten feiern auf diese Weise den Start ins neue Jahr – jedoch vielerorts nicht mit einem gewöhnlichen Ball, sondern mit ausgefallenen Requisiten, die eine spannende Geschichte haben. Die Veranstaltungen sind für Besucher zumeist kostenfrei.

Perry – Der Bussard ist gelandet

 

Bob, der Bussard, befand sich eines Tages nördlich der Mason-Dixon-Grenze und fror sich sprichwörtlich die Federn ab. Also entschloss er sich für ein Leben in wärmeren Gefilden und siedelte sich in Perry im Herzen Georgias an. Zahlreiche seiner Freunde folgten ihm und nun prägen sie das Landschaftsbild der Stadt ebenso wie deren Uhrenturm und der bekannte Jahrmarkt. Zu Ehren der Wiederkehr der Bussarde veranstalten die Bewohner von Perry seit 2013 eine große Silvesterparty und lassen statt einem Ball einen hölzernen Bussard sanft zur Erde gleiten.

 

Tallapoosa – Beutelratte im Anflug

45 Autominuten westlich von Atlanta befindet sich Tallapoosa, eine alte Goldgräberstadt, die früher Possum Snout (Beutelrattenschnauze) genannt wurde. In Anlehnung an diesen Namen begeht die Kleinstadt ihre Neujahrsfeier mit einem Possum Drop, bei dem das Maskottchen Spencer – eine ausgestopfte Beutelratte – zum Einsatz kommt. Dieser putzige Geselle fiel einst dem Straßenverkehr zum Opfer und wurde von einem Einwohner gefunden, der ihn fachmännisch präparierte und nach Ralph Spencer benannte, einem Geschäftsmann, der im 18. Jahrhundert dem Städtchen Tallapoosa zum wirtschaftlichen Aufschwung verhalf.

 

Savannah – Hoch die Tasse

In Georgias ältester Stadt sind die Einwohner stolz darauf, ein kleines bisschen verrückter als alle anderen zu sein. Deshalb lassen Savannahs Einwohner zum Jahreswechsel auch nichts herabgleiten, sondern erheben ihre Tasse – im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Countdown vor Mitternacht steigt in der River Street ein fast zwei Meter großer To-Go-Becher gen Himmel und läutet, begleitet von einer digitalen Lichtshow, das neue Jahr ein. Der To-Go-Becher ist eine Besonderheit in Savannah, durch den man im historischen Viertel der Stadt Cocktails oder Drinks sogar unter freiem Himmel genießen darf.

 

Dublin – Ein Kleeblatt bringt Glück

Das Städtchen Dublin hält die Tradition ebenso hoch wie sein irischer Namensvetter und richtet jedes Jahr eine der größten St. Patrick’s Day-Paraden in Georgia aus. Logisch, dass an Silvester nicht einfach nur eine Kugel zum Einsatz kommt, sondern Irlands Symbol schlechthin. Ein hell erleuchtetes Kleeblatt schwebt vom Himmel herab und soll für das neue Jahr viel Glück bringen. Gefeiert wird zudem mit einem großen Straßenfest, untermalt mit Livemusik, fröhlichen Tänzen, gutem Essen und Fotoboxen für die Extraportion Spaß.

 

Villa Rica – Es ist alles Gold was glänzt

Villa Rica hat eine historisch wichtige Bedeutung, denn dort stieß man in den Vereinigten Staaten das erste Mal auf Gold. Auch heute spielt das edle Metall noch eine wichtige Rolle und wird unter anderem mit einem alljährlichen Gold Rush Festival zelebriert. Den Jahreswechsel begehen die Einwohner ebenso goldig: mit einem Gold Nugget Drop um Mitternacht.

 

Helen – Feiern wie in Bayern

Früher eine verlassene Holzfällersiedlung, präsentiert sich das Städtchen Helen in den Blue Ridge Mountains heute im traditionellen, bayrischen Gewand. Neben einem der längsten Oktoberfeste der Welt zelebriert man dort auch das Jahresende mit einem typisch alpenländischen Symbol. Pünktlich um Mitternacht schwebt ein Edelweiss von der Decke der örtlichen Festhalle Richtung Erde. Begleitet wird dies von einer fröhlichen Feier und zünftig-bayrischem Essen.

 

McDonough – Durch die Geranie

Das charmante Städtchen McDonough in der Nähe von Atlanta trägt nicht umsonst den Beinamen „The Geranium City“. Denn hier liebt man Geranien. Sie blühen in Beeten und Blumenkästen und alljährlich huldigt man ihrer Schönheit mit einem Geranium Festival. Logisch, dass sich auch die Silvesterfeierlichkeiten um diese Blume drehen. Zum mittlerweile achten Mal feiern die Bewohner die Jahreswende auf dem historischen McDonough Square inklusive Musik, Tanz und gutem Essen mit einem Geranium Drop. Hierbei schwebt ein mit Lichtern und roten Geranien geschmückter Ball Richtung Erde.

 

Atlanta – Der Pfirsich fällt nicht weit vom Stamm

Georgias Beiname ist „Peach State“ und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass in der Hauptstadt Atlanta statt einer Kugel ein Pfirsich beim Peach Drop zum Einsatz kommt. Das 800 Pfund schwere Exemplar gleitet über den Köpfen der Zuschauer im Woodruff Park sanft zur Erde, während alle die Sekunden bis zum Jahreswechsel zählen, um sich schließlich ein Happy New Year zu wünschen.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.georgia-usa.de.