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Eine qualitative Befragung in den Natur- und Sozialwissenschaften

»Wissenschaftskommunikation aus der Sicht von Forschenden« - neu bei UVK

(lifePR) (Berlin, ) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zunehmend von verschiedenen Seiten aufgefordert, sich an öffentlichen Diskursen über Wissenschaft und Technik zu beteiligen. Am Beispiel der grünen Gentechnologie und der Demokratieforschung untersucht Iris Herrmann-Giovanelli in ihrer Studie »Wissenschaftskommunikation aus der Sicht von Forschenden« (UVK), ob und wie diese auf die Forderungen nach öffentlicher Wissenschaftskommunikation reagieren.

Wie sehen Forschende ihre Rolle im Prozess der Wissenschaftskommunikation? In welchem Ausmaß sind sie in öffentliche Kommunikationsaktivitäten involviert? Und: Welche Erfahrungen haben sie dabei gemacht? Diese und weitere Fragen beantwortet die Autorin anhand von 33 Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Schweizer Hochschulen.

Darüber hinaus erklärt die Studie dieses kommunikative Handeln, indem Rahmen­bedingungen analysiert und Kommunikationsbarrieren und -probleme identifiziert werden. Die Resultate machen deutlich, dass die externe Wissenschaftskommunikation von den Befragten zwar als relevante, aber nicht als vorrangige Aufgabe angesehen wird. Außerdem konnten vier Wissenschaftskommunikations-Typen identifiziert werden, die - so die abschließende These - unterschiedliche Anreize benötigen, um sich aktiver in der Öffentlichkeit zu engagieren.

Iris Herrmann-Giovanelli
Wissenschaftskommunikation aus der Sicht von Forschenden
Eine qualitative Befragung in den Natur- und Sozialwissenschaften
2013, 272 Seiten, br., 10 Bilder (S/W)
ISBN 978-3-86764-434-1
34,00 € (D) / 35,00 € (AT)
UVK Verlagsgesellschaft mbH

Über die Autorin

Dr. Iris Herrmann-Giovanelli lehrt und forscht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur. Sie wurde mit dieser Studie an der Universität Zürich promoviert.