Zwischen hängenden Särgen und schwarzer Magie

Außergewöhnliche Bräuche und Traditionen auf den Philippinen

(lifePR) ( München, )
Ob man es glaubt oder nicht – manche Dinge müssen mit den eigenen Augen gesehen werden: So lernen Urlauber auf einer gemütlichen Wanderung im Bergland der Philippinen ganz nebenbei etwas über die uralten Bestattungsrituale der indigenen Bevölkerung oder treffen bei einem Tauchgang nicht nur auf Fische, sondern auch auf Einheimische, die am Meeresgrund ihr Abendessen fangen. Zwischen Kuriosität und Faszination bringt der 7.641 Inseln umfassende Archipel seine Besucher auf jeden Fall zum Staunen.

Siquijor: Die Insel der Hexer und Heiler

Die Insel Siquijor in der Visayas-Region genießt einen ehrfürchtigen Ruf für Hexerei und schwarze Magie unter den Filipinos – übernatürliche Kräfte und unerklärliche Phänomene soll es hier geben. Da der Aberglaube tief im Leben der Einheimischen verwurzelt ist, zweifelt hier kaum einer an der Existenz von Geistern, die gute oder böse Absichten haben. Über 300 Heiler sollen auf der Inselprovinz leben, die für die Behandlung sämtliche Dinge aus der Natur benutzen: Rauch, Heilkräuter, Salben und Tinkturen, aber auch Talismane, die vor bösen Geistern schützen sollen. In der Woche vor Ostern strömen Heiler aus den entlegensten Inseln nach Siquijor, um Heiltränke zu brauen – denn dann erwachen angeblich die Geister zum Leben …

Sagada: Hängende Särge im Bergland

Die Igorot sind ein Naturvolk, welches sich in der abgeschotteten Lage in den Bergen Nord-Luzons das traditionsreiche Leben bis heute bewahrt hat und bekannt ist für seine außergewöhnlichen Bestattungsrituale: Sie bringen in luftiger Höhe hängende Särge an die Felswand an gemäß dem Motto: Je höher der Sarg, desto näher an den Vorfahren. Sie fügen sogar freischwebende Stühle an, damit die Verstorbenen die Aussicht über das sattgrüne Tal besser genießen können. Doch nicht nur in der Luft, sondern auch in Höhlen werden die Verstorbenen bestattet: Während der Totenwache wird der Verstorbene auf den sogenannten Totenstuhl gesetzt und anschließend in hockender Position in ein Tuch gehüllt und zur Grabstätte getragen. In jener Position wird er dann in einen Holzsarg gelegt und findet in der Höhle seine letzte Ruhestätte.

Mindanao: Apnoetaucher der Bajau

Ein tiefer Atemzug und dann ab in die Tiefe: Das Volk der Bajau im äußersten Süden der Philippinen verfügt über außergewöhnliche Tauchleistungen, denn seine Anhänger können in bis zu 70 Metern Tiefe Fische jagen sowie Seegurken und Schalentiere sammeln – und das ganz ohne Sauerstoff. Grund dafür ist vermutlich eine genetische Anpassung mit einer überdurchschnittlich großen Milz, die eine wichtige Rolle beim sogenannten Tauchreflex spielt. Dieser bewirkt, dass sich einerseits der Herzschlag verlangsamt und sich andererseits die Milz zusammenzieht. Dadurch wird eine große Menge an Sauerstoff durch den Körper transportiert, dessen Gehalt um bis zu neun Prozent ansteigt – ideal also für lange Tauchgänge. Einst lebten die Bajau als Seenomaden auf Hausbooten in Südostasien; heutzutage sind sie meist in kleineren Siedlungen am Wasser heimisch – aber noch immer spielt sich ihr Leben hauptsächlich auf dem Meer ab, wo sie täglich bis zu acht Stunden oder länger im Wasser verbringen.

Weitere Informationen zu den Philippinen finden sich online unter www.morefunphilippines.de, www.facebook.com/MoreFunPhilippinen, www.instagram.com/morefunphilippinen und unter www.youtube.com/user/morefunph.
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