Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Wohntrends im Winter 2011/2012: Inseln zum Ausspannen

CADEAUX Leipzig Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends 25. bis 27. Februar 2012

Leipzig, (lifePR) - Vergangene Zeiten, fremde Länder, große Stil-Epochen: Die aktuellen Wohn-Trends schöpfen aus dem Vollen. Doch während die Themen variieren, bleibt das Ansinnen immer gleich. Wir wollen Inseln schaffen, auf denen wir uns geborgen fühlen, innehalten und entspannen können - einfach zu Hause sind. Gemeinsam mit Trendexpertin Gabriela Kaiser (Weißdorf) haben wir bei den Ausstellern der Leipziger Fachmesse CADEAUX neue Wohn-Insel-Themen für die kommende Wintersaison aufgespürt.

Liebenswerte "Spießer": Adrett und wertig

Nach etlichen Zeitreisen kreuz und quer durchs 20. Jahrhundert sind die Wohntrends in der Wirtschaftswunder-Epoche, sprich den 1950er-Jahren angelangt. Auch wenn wir - glücklicherweise - keinen Krieg überstehen mussten, haben wir doch in Finanz- und anderen Krisen kräftig Nerven gelassen. Ähnlich wie die Nachkriegsgeneration suchen wir wieder nach Orientierung und verlässlichen Werten, nach einem Stück heiler Welt. Und genau wie damals bietet das eigene Heim Sicherheit und Schutz.

"Natürlich möchte keiner die Gesellschaft und die klassische Rollenteilung aus den 50ern wiederhaben", meint Gabriela Kaiser. "Wohl aber sind die ästhetischen Aussagen des Designs jener Zeit gefragt." So schwingen sich typische Einrichtungsgegenstände von dereinst zum Kult auf: Cocktailsessel, Tütenlampe, Nierentisch und Klassiker wie Arne Jacobsens "Eggchair" - aber auch die Musicbox oder der Serviettenhalter aus einer Eisdiele in Italien, dem bevorzugten Reiseland der Fünfzigerjahre.

Ingesamt zeigt sich das Mobiliar des 50er-Jahre-Stils feminin, leicht und "rundlich", ohne harte Kanten und keinesfalls klobig. Makellos glänzende Oberflächen aus Lack oder Chrom gehören ebenso zu diesem Trend wie braves Pepita-Muster und Vichy-Karos, fröhliche Polka-Dots und Rosen-Dessins. Neben adrettem Weiß geben bonbonfarbene Pastelle - Mint, Bleu, zuckersüßes Rosa - den Ton an, aufgepeppt mit frechem Pink, sexy Kirschrot und züchtigem Schwarz-Weiß. Dazu gesellen sich verspielte Rüschen, Schleifen, Stickereien und Spitzen, letztere modern stilisiert aus Plastik. Beliebte Zimmerpflanzen jener Zeit gelangen zu neuer Blüte: Gummibaum, Sansevieria und Zimmerrebe, Flamingoblume und Klivie. Let's swing!

Großstädtischer Dschungel: Lust auf Tropen

Landläufig steht der Begriff "Großstadt-Dschungel" für hohe, bedrohlich wirkende Häuserschluchten, die uns wie die freie Wildbahn zu Überlebens-Strategien zwingen. Im aktuellen Trendgeschehen aber bekommt der "Großstadt-Dschungel" ein völlig neues Gesicht. Allerorten wächst die Lust auf üppiges Grün: Flachdächer von Hochhäusern werden zu Gemeinschaftsgärten umfunktioniert, auf Balkonen gedeihen Tomaten, Erdbeeren und Kräuter. Kleingärten sind wieder salonfähig, und "Guerillagärtner" legen gar an öffentlichen Grünflächen fruchtbar Hand an.

In den heimischen vier Wänden wuchert im Winter 2011 vor allem tropisches Grün. Palmen, großblättrige Pflanzen und exotische Blumen lassen uns an kalten Tagen gleich ein paar Grad wärmer ums Herz werden. Flauschige und fellige Textilien mit Kroko- oder Reptilhaut-Prägung, im Kuhfell-Look oder als Patchwork sorgen für Gemütlichkeit.

Typisch für den Großstadt-Dschungel ist der Kontrast zwischen zurückhaltendem Minimalismus auf der einen und punktueller Üppigkeit auf der anderen Seite. Farblich beispielsweise beherrscht neutrales und grünliches Grau sowie frisches Weiß die Szene, während saftiges Grün, kräftiges Rot und strahlendes Gelb starke Blickfänge setzen.

Bei den Materialien bilden unbearbeitete Holzwurzeln, grobe Steinschüsseln oder Porzellan in Form adriger Blätter einen reizvollen Gegensatz zu gelackten und spiegelglatten Oberflächen aus Beton, Chrom und Glas. Die Muster sind von der Natur inspiriert, aber auch provokant - Piraten-Totenköpfe beispielsweise oder kontrastreiche Schwarz-Weiß-Motive. Nicht zu vergessen: der weiße Elefant sowie Pflanzen wie Agave, Farn, Bromelie, Strelitzie und Zitronenbäumchen in Kübeln und Schalen.

Nobody is perfect: Tildas Nähkästchen

Handarbeit hat Hochkonjunktur. Gerade wenn die Abende länger werden, holt man gerne wieder Stricknadeln, Wolle, Stickgarn und andere Bastelutensilien hervor - nicht zuletzt mit Blick aufs Weihnachtsfest. Dabei macht immer häufiger der Name "Tilda" die Runde. Von Insidern längst zum Kult erhoben, erobert die junge Designerin aus Norwegen, die hinter "Tilda" steht, jetzt auch die Herzen der Nicht-Handarbeits-Fans.

Tilda, die eigentlich Tone Finnanger heißt, lässt sich bei ihren Stoff-Ideen von der skandinavischen Volkskunst und ihren Kindheitserinnerungen inspirieren. Ihre Welt strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus. Inmitten lachender Hühner, putziger Teddys und krummbeiniger Hunde kann jeder sein, wie er ist. Keiner muss sich mit dem anderen messen, geschweige denn perfekt sein. Wunderschön fotografierte Bücher sowie Komplettsets mit Stoffen und Bastel-Utensilien erleichtern das Nacharbeiten der liebenswerten Accessoires. Für handwerklich Unbegabte bietet die Industrie fertige Produkte im Tilda-Stil an.

Die Tilda-Trend-Welt lebt vom Schlichten und doch Verspielten, vom Modernen wie dem Traditionellen - und von vielen kleinen Details. Dazu zählen Körbe, Flickenteppiche, Kränze aus Zweigen und (zur Weihnachtszeit) Elche, Engel oder Herzen. Stoffe aus Baumwolle und Leinen sind mit fröhlichen Blumen, Streifen, Karos, Punkten, Herzen oder Häusern bedruckt. Neben Holztönen und angegrauten Pastellen steht im Winter das klassische Rot-Weiß obenan. Typisch für den Tilda-Stil sind auch Applikationen und Patchwork, aufgenähte Bänder und Zickzack-Litzen, Schleifen und Knöpfe - dekorativ, aber nicht übertrieben. Was nicht selber handgearbeitet wurde, sieht zumindest so aus: liebevoll, herzlich, ländlich.

Collagen: Gabriela Kaiser unter Verwendung von Produkten der Aussteller der Fachmessen CADEAUX Leipzig und COMFORTEX (unter anderem Barracuda, Beauty-Group, BotanicHaus, formano, Goldbach, Imago, Jameson & Tailor, Kaheku, Kathrin Kynast, Regine Lipkowski, Romo, Werkstätten Flade).

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