Donnerstag, 21. Juni 2018


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Weltweit digital lernen

Global Learning Council übergibt "Berlin Consensus" an Bundesministerin Wanka

Berlin, (lifePR) - Der Vorsitzende des Global Learning Councils (GLC), Subra Suresh, und Leibniz-Präsident Matthias Kleiner, haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit dem „Berlin Consensus“ einen gemeinsamen Vorschlag zur globalen Nutzung und Verbreitung digitaler Lernkonzepte übergeben.

Der „Berlin Consensus“ diskutiert erfolgversprechende Digitalisierungsstrategien, pädagogische Lehrkonzepte, Geschäftsmodelle sowie Zugänglichkeit, Skalierbarkeit und Qualität digitalen Lernens. Das Papier soll Denkanstöße für die Politik und die Grundlage für weitere Diskussionen des GLC liefern.

Darüber hinaus haben die Mitglieder des Global Learning Councils am 29. Juni den Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, zu ihrem neuen Vorsitzenden ernannt. Kleiner folgt auf Subra Suresh, den Präsidenten der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so Matthias Kleiner anlässlich der Amtsübergabe. „Bildung ist ohne internationale Perspektive nicht denkbar. Mir liegt es besonders am Herzen, die Arbeit des GLC auf dem afrikanischen Kontinent zu stärken und Mitglieder aus dieser Region zu gewinnen.“ Der scheidende Amtsinhaber Subra Suresh betonte: „In den drei Jahren seines Bestehens ist der GLC zu einem Gremium geworden, das die Diskussion zum technologiegestützten Lernen in globaler Perspektive prägt. Ich freue mich, dass sich diese Entwicklung unter der Leitung von Matthias Kleiner fortsetzen wird, dessen Erfahrung und Überblick den GLC noch weiter voranbringen werden.“

Der GLC verbindet Führungskräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommerzielle Bildungsanbieter mit dem Ziel, Standards, Richtlinien und Verfahrensweisen für eine Digitalisierung der Bildung zu entwickeln. Er unterstützt die Kooperation zwischen den beteiligten Stakeholdern und fördert Erfolgsmodelle technologiegestützten Lernens. Die zwölf Mitglieder des GLC stammen aus Unternehmen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Vom 28. bis 30. Juni war die Leibniz-Gemeinschaft Gastgeber des diesjährigen Gipfeltreffens des GLC in Berlin. Dabei präsentierte der GLC mit dem „Berlin Consensus“ einen gemeinsamen Vorschlag zur globalen Nutzung und Verbreitung digitaler Lernkonzepte, der die Grundlage für die weiteren Diskussionen des Gremiums bildet. „Wir müssen Bildung im digitalen Zeitalter umfassend betrachten – global und entlang der gesamten Bildungskette“, sagt Friedrich Hesse, einer der Leitautoren des „Berlin Consensus“ und Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds „Bildungspotenziale“. „Die Möglichkeiten der digitalen Bildung gehen deutlich darüber hinaus, einfach nur analoge Angebote besser zu machen“, so Friedrich Hesse. Der „Berlin Consensus“ steht im Wortlaut online zur Verfügung unter www.leibniz-gemeinschaft.de/glcberlin17

Weitere Informationen zum GLC und zum GLC Summit online unter:

www.leibniz-gemeinschaft.de/glcberlin17

www.globallearningcouncil.org/

Leibniz-Gemeinschaft e.V.

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.700 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,8 Milliarden Euro.
www.leibniz-gemeinschaft.de

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