Sonntag, 28. Mai 2017


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Baden-Württemberg fördert Weiterbildung

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

(lifePR) (Rheinstetten, ) Wenn sich nicht mehr Menschen weiterbilden, fehlen in Baden- Württemberg in 20 Jahren rund zehn Prozent der benötigten Erwerbstätigen. Das ergab eine Studie zum Thema Qualifizierungsbedarf 2015 und 2030 der Prognos AG im Auftrag des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums. "Die Studie zeigt, dass Bildung, insbesondere berufliche Weiterbildung, der wichtigste Hebel gegen Fachkräftemangel ist", sagt Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Im Juli rief sein Ministerium ein Förderprogramm für die Qualifizierungsberatung und Personalentwicklung in Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten ins Leben. Die Firmen erhalten Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent für externe Coachings. Im Fokus stehen dabei an- und ungelernte Mitarbeiter, Mitarbeiter über 50 Jahre, Wiedereinsteiger und Beschäftigte mit Migrationshintergrund. "Gerade Zeiten der Kurzarbeit sollten Unternehmen für berufliche Weiterbildung nutzen", fordert Pfister. Bereits im Jahr 2007 startete das Ministerium seine Qualifizierungsoffensive: Für die Weiterbildung stehen rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Auf der LEARNTEC 2010 präsentiert das Wirtschaftsministerium das Weiterbildungsportal www.fortbildung-bw.de. Es enthält rund 30.000 Qualifizierungsmaßnahmen von ca. 1.200 Bildungseinrichtungen, die zu 34 regionalen Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung (Argen) zusammengeschlossen sind. Das Wirtschaftsministerium fördert dieses Netzwerk, das bereits seit mehr als 40 Jahren besteht. Seit 2003 unterstützen 13 Regionalbüros die Arbeit der Argen, indem sie die Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt verbessern und ein weiterbildungsfreundliches Klima schaffen. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative erhalten die Regionalbüros knapp drei Millionen Euro, davon 40 Prozent aus dem Europäischen Sozialfonds. Zudem vergibt das Ministerium für Kurse, die der Anpassungsfortbildung dienen, Zuschüsse von 30 Prozent - Personen ab 50 Jahren erhalten sogar 50 Prozent. Alle Weiterbildungsträger, die berufliche Qualifizierungen anbieten, können Anträge stellen.

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