Montag, 20. November 2017


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Bei Riester ist jetzt mehr Haus drin

LBS West begrüßt Erhöhung der Grundzulage auf 175 Euro

Münster, (lifePR) - Es ist eine gute  Verbesserung, aber noch kein Durchbruch: Die LBS West hat die heute vom Bundesrat bestätigte Anhebung der Riester-Grundzulage um 13,6 Prozent ab 2018 auf dann 175 Euro begrüßt. „Es ist ein klares Signal der Politik, die staatlich geförderte Altersvorsorge mit Immobilien zu stärken“, sagte Jörg Münning, Vorstandsvorsitzender der LBS West, heute in Münster. Ihm geht dieser Schritt zugleich noch nicht weit genug. Gerade für junge Familien müsse es gezielte Unterstützung bei der Finanzierung von Wohneigentum geben.

Auch für die Riester-Förderung hat Münning weitere Ideen: „Gute Altersvorsorge muss ein attraktives Ziel und einen leichten Weg bieten“, so Münning. In diesem Sinne sei das so genannte Wohnförderkonto für Riester-Sparer und Riester-Anbieter gleichermaßen ein Ärgernis. Mit Blick auf die anhaltend niedrigen Kapitalmarktzinsen sei hier zumindest eine Senkung des  Rechnungszinses nötig: „Ideal wäre die Abschaffung der Verzinsung. Die damit verbundene erhebliche Vereinfachung würde eine deutliche Kostensenkung mit sich bringen“, so Münning. Damit würde zudem einer der wichtigsten Kritikpunkte an der Riester-Rente – der hohe Aufwand für die Anbieter, dessen Kosten die Produktattraktivität schmälern – entfallen.

Zumal die meisten Menschen im mietfreien Wohnen in ihren eigenen Immobilien nach wie vor die ideale Form der Altersvorsorge sehen. „Wohn-Riester unterstützt sie bei der Finanzierung ihres Lebenstraums sowohl beim effektiven Aufbau von Eigenkapital, als auch bei der schnellen Tilgung ihrer Schulden“, erklärt Münning.

Familien brauchen Unterstützung

Aufgrund der weiterhin hohen Kinderzuschüsse – bis zu 300 Euro pro Jahr und Kind – helfe Wohn-Riester auch Familien. Das sei besonders wichtig, so Münning, denn „Familien mit Kindern sind derzeit häufig die Verlierer am Wohnungsmarkt“. Die Immobilienpreise in einigen Städten und Regionen seien für diese Zielgruppe vielfach nicht mehr bezahlbar. „Häufig scheitert es am Eigenkapital“, so Münning. „Da müssen wir weiter an Lösungen arbeiten – über Riester, Bausparen und auch andere Förderoptionen.“

Hintergrund: Wohn-Riester ist bei neuen Kunden seit einigen Jahren die erfolgreichste Form der Riester-Variante: Die Zahl der laufenden Riester-Bausparverträge stieg nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 2016 wieder um 127.000 auf 1.691.000 (+ 8,1%). Damit wuchsen die Bestände der öffentlich-rechtlichen und privaten Bausparkassen seit Einführung der staatlichen Wohneigentumsförderung im Jahr 2009 zum siebten Mal in Folge ungebrochen weiter.

LBS Westdeutsche Landesbausparkasse

Die LBS West ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und Marktführer in den Bereichen Immobilien, Finanzieren und Bausparen. Sie betreut in den eigenen Kunden-Centern sowie in den Sparkassen-Filialen in NRW und Bremen 2,0 Mio. Kunden mit 2,4 Mio. Bausparverträgen über eine Summe von 65 Mrd. Euro. Die Immobilientochter vermittelt allein in NRW jährlich über 10.000 Wohnimmobilien.

Die LBS West fördert das LBS-Kinderbarometer. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund werden dabei regelmäßig über 10.000 Kinder im Alter zwischen neun und 14 Jahren zu Familie, Schule, Politik und Wohnen befragt.

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