Montag, 11. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 657086

Speditions- und Logistikbranche ist einer der Treiber der Digitalisierung und braucht daher gute Rahmenbedingungen bezüglich der Netzinfrastruktur

München, (lifePR) - „Die Speditions- und Logistikbranche ist einer der Treiber der Digitalisierung, denn durch die Steuerung weltweiter Güterströme verantwortet sie auch den damit gekoppelten komplexen Austausch von elektronischen Informationen“, erläutert Edina Brenner, Geschäftsführerin des LBS – Landesverband Bayerischer Spediteure.

Der hohe Innovationsgrad zeigt sich in verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette. Beispielsweise findet eine lückenlose digitale Überwachung der Kühlkette bei temperaturempfindlichen Gütern weltweit Anwendung. Lkw werden über eine intelligente Routenplanung lokalisiert und bei Bedarf umgeleitet, um weitere Sendungen abzuholen. Bei der Kommissionierung von Produkten kommen Pick-by-Voice-Sprachsysteme zum Einsatz, Datenbrillen durchlaufen in diesem Bereich gerade die Testphase. In einigen Bereichen wird das Barcode-System als Warenkennzeichnung bereits durch die RFID-Technik (Radio Frequency Identification) ersetzt. In der Abwicklung von Luftfrachtsendungen gewinnt der elektronische Luftfrachtbrief immer stärker an Bedeutung.

Neben den Neuerungen innerhalb der logistischen Wertschöpfungskette haben sich auch die Systeme für die Kommunikation mit den Kunden zu weltweiten, elektronischen Plattformen weiterentwickelt. In Echtzeit erhalten die Verlader Benachrichtigungen, wenn ihre Sendungen bestimmte Umschlagsstationen durchlaufen haben oder wenn Verzögerungen drohen. Aufgrund der unterschiedlichen Systemstrukturen bieten die Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche ihren Kunden individuelle Zugänge zu diesen Informationen. Dazu zählen unterschiedliche Formate, wie XML oder Edifact, Protokolle wie SMTP oder Verbindungen, wie beispielsweise über das Internet.

„Damit sich die Speditions- und Logistikbranche auch in Zukunft erfolgreich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen kann, benötigt sie gerade für den Austausch mit ihren Kunden und Partnern eine hochleistungsfähige IT- und Kommunikationsstruktur und damit eine strategische Netzausbaupolitik. Konkret heißt das, dass unsere Unternehmen in Bayern flächendeckend Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz benötigen. Im leitungsgebundenen Netz brauchen wir einen Mindeststandard von flächendeckend 100 Mbit/s“, weist Brenner auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen hin.

LBS - Landesverband Bayerischer Spediteure e.V.

Der LBS - Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. vertritt als bayerischer Branchenverband die Interessen von ca. 450 Unternehmen aus dem gesamten Spektrum des Speditions- und Logistikgewerbes als "Architekten des Verkehrs". Der Verband repräsentiert die Unternehmen im Bereich logistischer Dienstleistungen, des Lagergeschäftes und der Kontraktlogistik, im Straßengütertransport, im Möbel- und Umzugsverkehr, in der Luftfracht, im Schienengüterverkehr sowie bei der Befrachtung von See- und Binnenschifffahrt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Erneuerte Gleise und Haltestellen bestehen erste Bewährungsprobe

, Mobile & Verkehr, Freiburger Verkehrs AG

Die erste große Gleiserneuerung seit Einführung der Fußgängerzone ist in der Kaiser-Joseph-Straße mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember abgeschlossen...

Ferlemann: Gute Nachrichten für Schleswig-Holstein

, Mobile & Verkehr, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann wird am Samstag, 9. Dezember 2017, einen weiteren Abschnitt der A 21 zwischen Kiel und der...

Schmidt: Meilenstein im Bahnverkehr

, Mobile & Verkehr, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Startschuss für die neue ICE-Hochgeschwindigkeits­strecke zwischen Berlin und München. Das Herzstück, das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE)...

Disclaimer