Sonntag, 28. Mai 2017


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Energiewende: Jeder vierte Hausbesitzer erwägt energetische Sanierung

(lifePR) (Stuttgart, ) (LBS) Das Energiekonzept der Bundesregierung bewegt viele Hausbesitzer dazu, über eine Modernisierung ihrer Immobilie nachzudenken. Jeder vierte Eigentümer zieht eine Verbesserung der Energieeffizienz in Betracht. Das zeigt eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für die LBS. Zudem heizt heute jeder Zweite weniger als früher, um Kosten zu sparen.

Die Energiewende in Deutschland veranlasst viele Hausbesitzer, eine energetische Sanierung ihrer Immobilie ins Auge zu fassen. Ein Drittel aller Eigentümer sieht grundsätzlichen Modernisierungsbedarf, ein Viertel zieht konkrete Maßnahmen in Erwägung. Laut GfK rechnen 30 Prozent der Befragten damit, dass der Gesetzgeber Hausbesitzern energetische Modernisierungen künftig vorschreiben wird. Derzeit sind nur Käufer von Bestandsimmobilien zu bestimmten Sanierungsarbeiten verpflichtet.

Die Hausbesitzer in Deutschland geben ihre Kosten für Heizung und Warmwasser mit durchschnittlich 145 Euro pro Monat an. Das entspricht ungefähr einem jährlichen Verbrauch von 2.200 Litern Heizöl. Eine bessere Wärmedämmung, der Austausch der Fenster oder eine neue Heizung können den Energieverbrauch eines Einfamilienhauses mehr als halbieren. "Sanierungen zielen vor allem auf die Einsparung von Energie ab. Die Maßnahmen verbessern aber auch das Wohnklima, sorgen für den Werterhalt der Immobilie und leisten einen aktiven Beitrag zur Energiewende", sagt Dr. Jörg Leitolf von der LBS.

Laut GfK besitzen derzeit knapp 60 Prozent der Hausbesitzer einen Bausparvertrag. Jeder vierte davon wird inzwischen zur Finanzierung energetischer Modernisierungen abgeschlossen. "Der Bausparvertrag ist als Vorsorgebaustein gut geeignet, denn der Sparer sichert sich bereits bei Vertragsabschluss den günstigen Darlehenszins zu festen Konditionen", sagt Dr. Jörg Leitolf. Damit lässt sich eine solide finanzielle Grundlage für künftige Investitionen schaffen.

Tipp: Bausparvertrag mit KfW-Förderung kombinieren

Modernisierer können bei der Finanzierung energetischer Maßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen und direkten Zuschüssen rechnen. Ob Hauskauf, Modernisierung oder Umbau - die KfW bietet fast immer ein passendes Förderprogramm. "Die endfälligen KfW-Darlehen lassen sich optimal mit einem Bausparvertrag kombinieren. Dieser wird zunächst angespart und löst den Förderkredit nach Ablauf der achtjährigen Laufzeit ab. Anschließend zahlt der Modernisierer das Bauspardarlehen zurück und profitiert dabei von günstigen Konditionen", sagt Dr. Jörg Leitolf von der LBS. Der Antrag für die KfW-Mittel wird über die Bausparkasse oder Hausbank gestellt.

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