Sonntag, 28. Mai 2017


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Die Zahl zum Thema: 40

(lifePR) (Stuttgart, ) Aus Umweltschutzgründen verzichten 40 Prozent der Hausbesitzer häufiger auf ihr Auto und nutzen stattdessen öffentliche Verkehrsmittel. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung für die LBS.

Drei Fragen - drei Antworten zur Energiewende

1. Welche Ziele sieht das Energiekonzept der Bundesregierung vor?

Bereits vor zwei Jahren wurde die Entscheidung für den grundlegenden Umbau der Energieversorgung in Deutschland getroffen. Ziel ist es, dass Strom bis zum Jahr 2050 zu mehr als 80 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Der Verbrauch soll bis 2020 um ein Fünftel, bis 2050 um rund die Hälfte sinken. Darüber hinaus wird angestrebt, den Ausstoß an Treibhausgasemissionen bis zur Jahrhundertmitte gegenüber 1990 deutlich zu reduzieren. Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 hat die Bundesregierung den bereits beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie beschleunigt - spätestens in zehn Jahren sollen alle Kernkraftwerke vom Netz sein.

2. Wie können Immobilienbesitzer zur Energiewende beitragen?

Beiträge zum Energiesparen fangen im Kleinen an, etwa indem man darauf achtet, beim Verlassen eines Raumes das Licht auszuschalten. Die größten Energieposten im Haushalt entfallen jedoch auf Heizung und Warmwasser, die fast zwei Drittel des Energieverbrauchs ausmachen. Während Mietern hier oft nichts anderes übrig bleibt als die Heizung zu drosseln, um Nebenkosten zu sparen, können Eigentümer mit gezielten Modernisierungen aktiv Maßnahmen ergreifen. Dazu zählen vor allem die Verbesserung der Wärmedämmung, der Austausch der Heizungsanlage oder die Umstellung auf regenerative Energien.

3. Wie können die Maßnahmen finanziert werden?

Die Stiftung Warentest hat kürzlich geurteilt, dass Bausparverträge für künftige Modernisierungen "ideal" sind. Für alle, die sofort aktiv werden wollen, haben die Landesbausparkassen Sofortfinanzierungsangebote im Programm. Dabei schließt der Kreditnehmer einen Bausparvertrag in Höhe des Kreditbedarfs und ein tilgungsfreies Darlehen in gleicher Höhe ab. Bei Zuteilung des Bausparvertrags löst er mit der Bausparsumme das Vorausdarlehen ab und zahlt anschließend das Bauspardarlehen zurück. Der Bund stellt zudem über die KfW-Bankengruppe in den nächsten drei Jahren für energieeffiziente Voll- und Teilsanierungen Kredite und Zuschüsse in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Auch die Planung und Begleitung einer energetischen Sanierung durch einen Energieberater wird mit bis zu 4.000 Euro gefördert.

Expertenrat: Energieausweis prüfen

Die Nebenkosten spielen bei der Entscheidung für eine Immobilie eine wichtige Rolle. Deshalb sollten sich potenzielle Käufer und Mieter in jedem Fall den Energieausweis des Gebäudes zeigen lassen. Er liefert Anhaltspunkte für den Energieverbrauch und ermöglicht Vergleiche. Es gibt zwei Arten von Ausweisen: Verbrauchsausweise, deren Daten auf dem Verbrauch der vergangenen drei Jahre basieren, und Bedarfsausweise, bei denen der Energiebedarf anhand der Analyse der Bausubstanz und Heizungsanlage prognostiziert wird. "Ausstellen dürfen den Ausweis Personen mit nachgewiesener Zusatzqualifikation. Das können Handwerksmeister, Techniker, Ingenieure, Architekten und Energieberater sein", erklärt Andreas Köpke, Geschäftsführer des privatwirtschaftlichen EN-OP-Instituts in Offenau. Der bedarfsorientierte Ausweis ist ab 300 Euro erhältlich und damit teurer als der verbrauchsorientierte, für den Kosten von bis zu 100 Euro anfallen.

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