Samstag, 19. August 2017


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Beste Zeit für Zinssicherung mit Bausparen

LBS Bayern erreicht auch 2013 hohes Neugeschäftsniveau / Starker Zuwachs bei Sofortfinanzierungen

München, (lifePR) - Die LBS Bayern erreicht 2013 ein Bausparneugeschäft auf dem hohen Niveau der vergangenen Rekordjahre. Bis Jahresende werden neue Verträge mit einer Bausparsumme von gut 8 Milliarden Euro abgesetzt worden sein, teilte Dr. Franz Wirnhier, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesbausparkasse, bei einer Pressekonferenz in München mit. Eine hohe Nachfrage besteht auch nach Sofortkrediten von Kunden, die nicht über einen bereits zuteilungsreifen Bausparvertrag verfügen.

Die niedrigen Kapitalmarktzinsen fördern das Neugeschäft der LBS. "Nie zuvor konnten sich unsere Kunden so günstige Kreditzinsen dauerhaft sichern", betonte Wirnhier. "Ein idealer Zeitpunkt, um Immobilienwünsche mit LBS-Bausparen zu verwirklichen." Vor diesem Hintergrund rechnet die Landesbausparkasse 2013 mit rund 235.000 neu abgeschlossenen Verträgen und einer Bausparsumme von etwas über 8 Milliarden Euro. Das entspricht Rückgängen von 12,5 beziehungsweise 4 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Rekordjahr. Das Neugeschäft 2012 war von einem Schlussverkaufseffekt beeinflusst worden, weil ein Bauspartarif mit einer Guthabenverzinsung von drei Prozent aus dem Markt genommen wurde. "Wir erreichen unsere Absatzziele und knüpfen erfreulich an das hohe Neugeschäftsniveau der vergangenen drei Jahre an", erklärte Wirnhier.

Bei den außerkollektiven Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten ohne zuteilungsreifen Bausparvertrag erwartet die LBS bis Jahresende Auszahlungen in Höhe von rund 750 Millionen Euro, was ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 17 Prozent bedeutet. Demgegenüber sind die Auszahlungen bei den Bauspardarlehen rückläufig. Das Volumen wird in diesem Jahr voraussichtlich rund 340 Millionen Euro betragen - etwa 40 Prozent weniger als 2012. Wirnhier: "Angesichts der gesunkenen Zinsen entscheiden sich insbesondere Kunden mit älteren Verträgen häufiger für kapitalmarktabhängige Angebote der LBS oder der Sparkassen. Darauf haben wir bereits in der Vergangenheit mit Anpassungen unserer Tarife an das rückläufige Zinsniveau reagiert."

Immobilien weiter gefragt

Die hohe Wertschätzung für Immobilien zeigt sich auch bei der Vermittlung von Häusern und Wohnungen durch die Makler der Sparkassen und der LBS in Bayern. Die gemeinsame Makler-Organisation, die Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-Gesellschaft, hat von Januar bis November 9000 Objekte vermitteln können. Der Wert der vermittelten Kaufobjekte betrug rund 1,8 Milliarden Euro. Das entspricht in etwa dem hohen Ergebnis des gleichen Zeitraums des Vorjahres. Begrenzender Faktor ist nicht die Nachfrage nach Objekten, sondern das vergleichsweise geringe Angebot von zum Verkauf stehenden Immobilien.

Das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bei Wohnimmobilien hat vielerorts zu steigenden Kaufpreisen und Mieten geführt. Eine wesentliche Ursache dafür liegt in der zu geringen Neubautätigkeit in den vergangenen Jahren. Erst seit 2010 ist bayernweit wieder eine Belebung des Neubaus festzustellen, die in diesem Jahr an Dynamik gewonnen hat, aber nach Überzeugung von Wirnhier dem Bedarf im Freistaat noch nicht gerecht wird. Zwischen Januar und Oktober wurden in Bayern 42.680 Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Wohngebäuden erteilt, ein Plus von 11,2 Prozent.

Koalition setzt auf Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage

Im vorliegenden Koalitionsvertrag kündigen CDU/CSU und SPD ganz allgemein ein Aktionsprogramm zur Belebung des Wohnungsbaus und der energetischen Gebäudesanierung an. Dazu wird ein Bündnis mit Ländern, Kommunen und allen relevanten gesellschaftlichen Akteuren angestrebt. "An diesem sinnvollen Dialog werden sich die Landesbausparkassen gerne beteiligen. Zu hoffen bleibt, dass dabei konkrete Fortschritte für den Neubau und die Wohneigentumsbildung erzielt werden", sagte Wirnhier. "Dass die mutmaßliche neue Bundesregierung die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage explizit erhalten wird, ist eine gute Nachricht. Diese bewährten Instrumente sind gerade jetzt von großer Bedeutung, da die Eigenkapitalbildung nur durch geringfügige Marktzinsen belohnt wird." Positiv bewertet die LBS Bayern auch Pläne zur Unterstützung des altersgerechten Umbaus mit Investitionszuschüssen und einer Ergänzung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms durch einen Förderbonus.

Wohnriester wird noch attraktiver

Um Engpässen auf den Wohnungsmärkten zu begegnen und mehr Menschen ins Wohneigentum zu bringen, ist die Wohnriester-Förderung laut Wirnhier ein erfolgreicher Ansatz. Im Jahr 2012 ist die Zahl der Riester-Verträge bundesweit um 370.000 gestiegen. Fast zwei Drittel davon entfallen auf den Wohnriester. In den ersten neun Monaten 2013 ist der Bestand der Wohnriester-Verträge um rund 16 Prozent auf über 1,1 Millionen gewachsen. Damit hat dieses Modell die anderen Riester-Formen in der Beliebtheit bei den Anlegern weit abgehängt, obwohl es nicht mal halb so lange auf dem Markt ist. Die LBS Bayern hat mittlerweile 124.000 Wohnriester-Verträge im Bestand.

Mit dem neuen Altersvorsorgeverbesserungsgesetz gibt es ab 2014 etliche Vereinfachungen beim Wohnriester. So haben Riester-Sparer beim Verkauf oder der Vermietung ihres Wohneigentums mehr Zeit, den geförderten Betrag in gleicher Höhe in eine andere Immobilie zu investieren. Auch bei der nachgelagerten Besteuerung eröffnet das Gesetz mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Darlehen, die zur Anschaffung oder Herstellung einer selbstgenutzten Immobilie aufgenommen wurden, können künftig sowohl mit Riester-gefördertem Bausparguthaben als auch mit einem Riester-geförderten Darlehen abgelöst werden - unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt die Immobilie angeschafft bzw. hergestellt wurde. Bislang bestand diese Möglichkeit nur für Erwerbsvorgänge ab dem Jahr 2008. Und schließlich können Riester-Bausparverträge nun auch für alters- und behindertengerechte Umbaumaßnahmen eingesetzt werden. "Damit kann die Förderung in einem Bereich genutzt werden, der immer wichtiger wird", so Wirnhier.

Anpassung der Bauspartarife an Niedrigzinsentwicklung

Der LBS-Chef wies darauf hin, dass die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank eine Belastung darstelle. Denn Spareinlagen, die nicht als Darlehen vergeben werden können, sondern am Kapitalmarkt angelegt werden müssen, erwirtschafteten nur noch geringe Renditen. "Dennoch werden wir unser im Juli genanntes Ziel für das Betriebsergebnis von rund 54 Millionen Euro in diesem Jahr erreichen. Dies gelingt uns auch deshalb, weil wir uns frühzeitig auf die veränderten Bedingungen eingestellt und unsere Tarife immer wieder an das niedrigere Zinsniveau angepasst haben. Dadurch ermöglichen wir unseren Kunden attraktive Finanzierungsbedingungen für ihre Wohnwünsche", sagte Wirnhier.

"LBS-Bausparen ist Zwecksparen und keine Renditejagd"

Der Vorstandsvorsitzende begegnete öffentlicher Kritik an Bausparkassen, die bestimmte Bausparverträge kündigen. Die LBS Bayern tue dies nur in Fällen, in denen die rechtliche Zulässigkeit gesichert sei. So würden Verträge gekündigt, wenn sie "überspart" seien, das heißt, wenn das Bausparguthaben die abgeschlossene Bausparsumme übersteige. Solche Situationen entstünden, wenn Kunden angesichts der kontinuierlichen Abwärtsentwicklung der Kapitalmarktzinsen auf das Bauspardarlehen verzichten und stattdessen weiter ansparen, bis die volle Bausparsumme erreicht ist, um von den im Vergleich zum gegenwärtigen Zinsniveau deutlich höheren Guthabenzinsen der älteren Verträge zu profitieren. Wirnhier: "Gerichte, Ombudsleute, aber auch Verbraucherschützer sind sich einig, dass der Zweck eines Bausparvertrages hinfällig geworden ist, wenn das Guthaben die Bausparsumme erreicht hat oder übertrifft. Die Beendigung solcher Verträge ist das Normalste der Welt." Sie reduziere den Zinsaufwand und stärke damit die Balance von Guthaben- und Darlehenszinsen im Bausparkollektiv.

Dass Sparer und Kreditinstitute derzeit für ihr Geld einen so geringen Preis erhielten, sei nicht erfreulich. "In dieser Situation sind Lösungen gefragt, die möglichst beiden Seiten gerecht werden", betonte Wirnhier. So könnten Kunden der LBS Bayern, die konkrete wohnwirtschaftliche Ziele verfolgten, in einen Tarif mit niedrigeren Darlehenszinsen umsteigen. Das rechne sich in vielen Fällen für die Kunden. Der LBS-Vorstandschef unterstrich aber auch: "LBS-Bausparen ist ein Zweckspar- und Finanzierungsinstrument für den Erwerb und Erhalt von Wohneigentum und nicht für die Renditejagd gedacht."

Optimistischer Ausblick

Wirnhier hält nachhaltige Steigerungen im Bauspar- und Finanzierungsgeschäft für möglich. "Jeder zweite Bundesbürger findet die eigenen vier Wände bestens geeignet, um Vermögen aufzubauen und sich im Alter finanziell abzusichern. Der Kernnutzen des Bausparens - die langfristige Sicherung niedriger Zinsen - und unsere Position als Bausparkasse der Sparkassen genießen großes Vertrauen in der Bevölkerung. Deshalb gehen wir optimistisch ins neue Jahr."

LBS Bayerische Landesbausparkasse Anstalt der Bayerischen Landesbank

Die LBS Bayern ist mit 1,6 Millionen Kunden die führende Bausparkasse im Freistaat. Im Verbund mit den Sparkassen ist das Unternehmen seit mehr als 80 Jahren ein bewährter Partner für Erwerber und Besitzer von Wohnimmobilien. Mit ihrer Expertise trägt die LBS Bayern wesentlich zu einer verlässlichen und krisenfesten Altersvorsorge der Menschen im Freistaat bei. Im Jahr 2012 vermittelte sie rund 270.000 neue Bausparverträge mit einer Bausparsumme von 8,4 Milliarden Euro. Zum Jahresende 2012 befanden sich 2,1 Millionen Bausparverträge mit einer Bausparsumme von 59 Milliarden Euro im Bestand. Als öffentlich-rechtliches Unternehmen sieht sich die LBS Bayern auch bürgerschaftlichem Engagement verpflichtet und fördert Projekte in ganz Bayern - insbesondere für Kinder. Unter anderem ist sie langjähriger Partner der Benefizaktion "Sternstunden" und unterstützt die Verkehrssicherheitsaktion "Könner durch Erfahrung", den Schülerwettbewerb "Crossmedia", das Projekt "Kleine Entdecker" zur Förderung technisch-naturwissenschaftlicher Themen in Kindergärten sowie die Initiative "Gib Rassismus keine Chance". Weitere Informationen im Internet unter www.lbs-bayern.de.

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