"Zukunft Bus - Damit Bayern mobil bleibt"

Jahrestagung der bayerischen Busunternehmen am Mittwoch, 22. November 2017 im Audi Sportpark Ingolstadt

(lifePR) ( München, )
Die bayerischen Busunternehmen treffen sich am Mittwoch, 22. November zur 71. Jahrestagung des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) in Ingolstadt. Als Ehrengast wird die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, MdL sprechen. Im Mittelpunkt der Tagung, die von einer internationalen Bus- und Fachausstellung begleitet wird, stehen die verkehrs- und gewerbepolitischen Herausforderungen für das mittelständisch geprägte bayerische Omnibusgewerbe sowie den umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Verkehrsträger Omnibus. 

Die rund 1.100 bayerischen Busunternehmen befördern mit einer Flotte von circa 14.000 Omnibussen pro Jahr fast 800 Millionen Fahrgäste im ÖPNV- und Schülerverkehr sowie deutlich mehr als 20 Millionen Passagiere im Reise- und Fernverkehr. Im Nahverkehr ist der Bus das Verkehrsmittel Nummer 1. Durch seine Flexibilität und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bildet er das Rückgrat eines funktionierenden ÖPNV-Systems. Dies gilt ganz besonders für das Flächenland Bayern. Doch die privaten Busunternehmen blicken mit Sorge in die Zukunft:

Ungleiche Marktzugangs- und Wettbewerbsbedingungen im Nahverkehr verdrängen die kleinen und familiengeführten Verkehrsunternehmen zunehmend aus dem Markt. Ohne Not werden europaweite Vergabeverfahren initiiert, bei denen die mittelständischen Busunternehmen immer öfter den Kürzeren ziehen.

Wichtige Finanzierungsinstrumente im ÖPNV wurden gekürzt bzw. warten dringend auf Dynamisierung. Gleichzeitig fordern Klimaschutzziele, Globalisierung und Digitalisierung immer größere Investitionen. Die staatlichen Förderungen müssen dringend mittelstandsfreundlich gestaltet werden, damit auch KMU-Unternehmen dem Ruf nach Barrierefreiheit, alternativen Antriebstechnologien und Bedienformen, einheitlichen Tarifsystemen und elektronischen Tickets folgen können.

Im grenzüberschreitenden Ausflugs- und Reiseverkehr behindern immer mehr bürokratische Hürden, starre Lenk- und Ruhezeitvorschriften, hohe Bußgelder, Straßen- und Parkgebühren sowie Verkehrsbeschränkungen den umwelt- und fahrgastfreundlichen Verkehr mit Omnibussen.

Wie können mittelständische, familiengeführte Betriebe als Mobilitätsdienstleister auch in Zukunft im Nah- und Fernverkehr bestehen? Wie kann die Unternehmervielfalt im öffentlichen Personenverkehr in Bayern erhalten bleiben? Diese und viele weitere Fragen werden auf der 71. Jahrestagung des LBO mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Linien-, Schulbus-, Reise- und Fernbusverkehr behandelt.

Der Branchentreff und die parallel stattfindende Fachmesse mit 47 Ausstellern aus dem In- und Ausland wird von LBO-Präsidentin Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger am Mittwoch um 10.00 Uhr im Audi Sportpark Ingolstadt eröffnet. Interessierte Fachbesucher, Branchenpartner und Pressevertreter sind herzlich willkommen. Das Programm ist beigefügt.
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