Dienstag, 23. Mai 2017


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Getreide: Mähdrescher in den Startlöchern

Mehr Wintergerste und Winterweizen, weniger Winterraps - Vorsicht bei Großmaschinen

(lifePR) (Oldenburg, ) Die Mähdrescher in Niedersachsen stehen in den Startlöchern. Mit den angekündigten warmen Temperaturen ab Mitte der Woche wird die niedersächsische Getreideernte beginnen. Der Drusch der Wintergerste steht dabei zuerst an, danach folgen der Raps und die anderen Getreidearten, so die Fachberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Sowohl Wintergerste als auch Winterweizen haben in der Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr noch einmal etwas zugelegt. Flächeneinbußen hat dagegen der Winterraps zu verzeichnen.

Die Trockenheit in den Monaten Mai und Juni machte den Beständen stark zu schaffen, sodass voraussichtlich keine Höchsterträge zu erwarten sind. Die Landwirte hoffen auf beständiges gutes Erntewetter, wenn die Bestände reif sind, um das Getreide und den Raps trocken einzufahren.

Mit Beginn der Getreideernte werden wieder ausladende Erntemaschinen und voll bepackte Transportfahrzeuge stärker als sonst auf den Straßen zu sehen sein. Das wird sich bis tief in den Herbst fortsetzen, erst dann sind auch Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben geerntet. Die Fachleute der Landwirtschaftskammer bitten alle Verkehrsteilnehmer um Vorsicht und Nachsicht, falls es im Zuge der Erntearbeiten zu Behinderungen kommen sollte. Damit Autofahrer die Begegnung mit landwirtschaftlichen Großmaschinen richtig einschätzen können, hier einige Tipps:

Unterschätzen Sie beim Überholen die Geschwindigkeit landwirtschaftlicher Maschinen nicht. Traktoren mit Anhängern erreichen Fahrgeschwindigkeiten von 40 km/h und mehr. Außerdem sind landwirtschaftliche Fahrzeuge außergewöhnlich groß. Sie sind bis zu drei Meter breit (mit blinkendem gelben Rundumlicht sogar breiter) und durchaus 20 Meter lang. Auch das ist beim Überholen insbesondere auf schmalen Straßen zu berücksichtigen.

Abstand halten! Moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge verfügen über sehr gute Bremsen. Im Falle einer Gefahrenbremsung (Vollbremsung) ist der Bremsweg auch bei voll beladenen Anhängern erstaunlich kurz. Sie sollten daher immer genügend Abstand einhalten.

Rot-weiße Warntafeln sind ein Hinweis auf relativ breite Fahrzeuge oder Arbeitsgeräte. Bedenken Sie: Nicht nur Sie haben durch die großen Gerätschaften bzw. Anhänger mit Ladung einen verminderten Überblick, auch die Sicht des Traktorfahrers nach hinten ist eingeschränkt.

Besondere Obacht ist geboten, wenn landwirtschaftliche Züge und Großmaschinen Straßen überqueren oder von dort abbiegen wollen. In beiden Fällen fahren die Maschinen sehr langsam. Beim Rechtsabbiegen wird häufig nach links über die Fahrbahnmitte "ausgeholt", was den nachfolgenden Verkehr irritieren kann. Die Absicht, nach links oder rechts abzubiegen, ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Beleuchtungseinrichtungen können durch Fahrten auf staubigem Boden verschmutzt sein.

Arbeitsgeräte, die am Traktorenheck angebaut sind, schwenken beim Abbiegen entgegen der Abbiegerichtung aus. Dadurch verengt sich plötzlich die Fahrbahn für überholende und entgegenkommende Fahrzeuge. Vorsicht auch bei Mähdreschern oder Häckslern: Sie werden über die Hinterachse gelenkt, was ihr Heck beim Abbiegen ebenfalls ausscheren lässt.

Warndreiecke am Straßenrand können auf abgestellte landwirtschaftliche Fahrzeuge oder verschmutzte Fahrbahnen hinweisen. In beiden Fällen ist Vorsicht und langsames Fahren geboten.

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