Dienstag, 28. Februar 2017


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AGRO glänzt mit Exportquote von 85 Prozent

Qualität und Produktvielfalt der Federkerne aus Bad Essen überzeugen international

(lifePR) (Osnabrück, ) Überall auf der Welt schlafen Menschen auf Federkernmatratzen. Vor allem in Europa kommt ein großer Teil der inneren Werte dieser Matratzen aus Bad Essen: Hier produziert das Unternehmen AGRO am Rande des Wiehengebirges über acht Millionen Federkerne im Jahr. 85 Prozent dieser Produktion gehen in den Export, fast ein Viertel davon nach Osteuropa, aber auch nach Westeuropa, Skandinavien, Großbritannien oder Übersee. AGRO sorgt also für süße Träume von Lissabon über Stockholm bis nach Warschau.

Modernste Maschinen zaubern bei AGRO auf mehr als 40.000 Quadratmetern Fläche aus hartem Stahldraht optimale Schlafunterlagen. "Während früher die Federn per Hand in die Stofftaschen gesteckt wurden, ist dieser Vorgang heute vollautomatisiert", erläuterte AGRO-Geschäftsführer Wolfgang Grothaus seinen Gästen Landrat Dr. Michael Lübbersmann und Landkreis-Wirtschaftsförderer Siegfried Averhage bei einem Unternehmensbesuch die Produktion. Insgesamt beschäftigt die AGRO-Familie 560 Mitarbeiter, mehr als 450 allein am Standort in Bad Essen.

1948 in Bad Essen-Barkhausen gegründet, ist das Familienunternehmen AGRO heute einer der weltweit führenden Hersteller von Federkernen für die Matratzen- und Polstermöbelindustrie. In den drei Produktkategorien Bonnell-, Leicht- und Taschenfederkernen werden verschiedenste Modelle produziert, ganz nach den Wünschen der Kunden. "Qualität, Produktvielfalt und konsequente Kundenorientierung sind unsere wesentlichen Erfolgsfaktoren", zeigte sich Wolfgang Grothaus überzeugt. Unverzichtbar ist dafür das international aufgestellt AGRO-Vertriebsteam, das für eine kompetente Beratung und Betreuung sorgt.

Darüber hinaus könne nur die kontinuierliche Investition in Produktion und Logistik über die Jahre hinweg die Wettbewerbsfähigkeit in dem sehr umkämpften Markt sichern, erläuterte der Firmenchef weiter. Mit der AGRO Steel Wire und der AGRO Tooling Systems deckt die AGRO Familie heute auch die Drahtherstellung sowie die Herstellung von Ersatzteilen für den eigenen Maschinenpark ab.

Besonders zufrieden ist Wolfgang Grothaus darüber, dass auch die Nachfolge im Unternehmen bereits geregelt ist. Durch die Übertragung der Mehrheit aller Firmenanteile an seine Kinder Sabine und Christian Grothaus ist sichergestellt, dass die Werte des Familienunternehmens - langfristige Perspektiven, Verantwortung für Mitarbeiter, kurze Entscheidungswege und vernünftiges, wirtschaftliches Handeln - auch in die Zukunft getragen werden. Sabine Grothaus wird künftig die Geschicke der AGRO-Gruppe lenken. Die studierte Volkswirtin hat ebenso wie ihr Vater großen Wert darauf gelegt, sich für diese große Aufgabe eine solide Basis zu schaffen. Dazu gehörten neben einer Berufsausbildung auch umfangreiche Praxiserfahrungen in anderen Unternehmen. Bereits seit zweieinhalb Jahren leitet sie nun erfolgreich die AGRO Tooling Systems. Der Generationswechsel ist also bestens vorbereitet - optimale Voraussetzungen für eine weiterhin positive Entwicklung auch in der dritten Generation.

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