Mittwoch, 22. November 2017


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NRW-Weltmusikbands für den Bundeswettbewerb creole 2014 stehen fest

Düsseldorf, (lifePR) - Von 19.-21. September fand im Dortmunder domicil die NRW-Auswahl des Wettbewerbs für Globale Musik "creole 2013" statt. Die Gewinner sind die Ensembles "Sina Nossa" und "Kapelsky & Marina". Zudem wurde das "Royal Street Orchestra" mit dem Sonderpreis des Unternehmens DEW21 für eine besondere musikalische Leistung ausgezeichnet.

Rita Viehoff, Vorsitzende der Jury von "creole NRW", Claudia Kokoschka, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Dortmund, Wolfgang Bödecker (DEW21) und Dr. Robert v. Zahn (Landesmusikrat NRW) überreichten den Musikern ihre Urkunden am späten Abend des 21. September im Dortmunder Domicil. Die Ensembles "Sina Nossa" und "Kapelsky & Marina" erhalten die beiden mit je 1.500 Euro dotierten Hauptpreise und werden in den Bundeswettbewerb weitergeleitet, der vom 15. bis 17. Mai 2014 in Hannover veranstaltet wird. Der Sonderpreis des "Royal Street Orchestras" ist mit 1.000 Euro dotiert.

Die Jury, die neben Viehoff aus Cymin Samawatie, Michael Batt, Ulrich Doberenz und Andreas Heuser bestand, würdigte die Musik und Performance des Septetts "Sina Nossa" als ebenso mitreißend wie professionell. Aus dem Fado gewinnt es eine Musik, die über Stilgrenzen international hinausgeht. "Sine Nossa besticht durch erstklassiges Ensemblespiel, Stilsicherheit und eine perfekte Auftrittsdrama­turgie," so begründete Rita Viehoff das Urteil der Jury.

Viehoff setzte fort: "Kapelsky und Marina überraschen durch ihre sehr originellen Interpretationen gängiger musikalischer Klischees und eine witzige, perfekte Performance." Das Trio "Kapelsky" besteht aus Gregor Hengesbach, Jan-Sebastian Weichsel und Michael Ashauer; es erweitert sich um die Sängerin "Marina" Frenk zu einem Quartett, das neben seinem Witz auch emotional zu berühren versteht. Das "Royal Street Orchestra" besteht seit 2009 aus neun Musikern, die das Publikum in hoch virtuoser Form in ein erfrischendes Wechselbald der Stile tauchen.

Ralph Zinnikus, Kulturdezernent der Bezirksregierung Düsseldorf, hatte die Veranstaltung am 19. September eröffnet. Er erläuterte die besondere Bedeutung von Foren der kulturellen Vielfalt für Nordrhein-Westfalen, wie sie auch durch Creole geboten werden. Kaum irgendwo sonst sei ein solcher stilistischer Reichtum im Musikleben vorhanden. 10 Bands aus 42 Bewerbungen waren zur Live-Performance im domicil zugelassen.

2013 fand der Wettbewerb "creole" zum vierten Mal statt. Mit dem Musikpreis will der Träger­kreis glo­bale Sounds in und aus Deutschland nachhaltig fördern. Ein Netzwerk nam­hafter und erfahrener Veranstalter und Organisatoren aus dem ganzen Bundesgebiet hat sich zu­sammengefunden, um diesen Musikformen zu größerer Popularität zu verhelfen, die Szene bundesweit zu vernetzen und die besten Bands durch eine Auszeichnung be­kannt zu machen.

Creole - Globale Musik aus NRW ist eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Redaktion Musikkulturen von WDR3 und dem domicil Dortmund, gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW.

Mitschnitte und Interviews vom Wettbewerb "creole NRW" werden von WDR3 am 12. und 25. Oktober 2013 um 20.05 Uhr in der Reihe "Das Konzert" gesendet.

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