Freitag, 24. November 2017


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Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness

Die INTERGASTRA zeigt Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der erweiterte Themenpark Fokus Hotel

Stuttgart, (lifePR) - Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt - auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit.
Die INTERGASTRA zeigt vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.

Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.

Zeitloses
Design Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: "Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst". Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu "ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten". Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. "Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden", erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie 'Nature'. "Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.

Wellness beginnt im Hotelzimmer
Wenn man Wellness mit Wohlfühlen übersetzt, ist es genau die Atmosphäre, die ein Gast sowohl im Hotelzimmer als auch im Café, Bar oder Lobby erwartet. Um dies überzeugend zu inszenieren, sind Planer gefragt, wie das Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen, Reutlingen. Die Experten realisieren zum zweiten Mal den Themenpark FOKUS HOTEL auf der INTERGASTRA 2012. Unter dem Motto "Bauen im Bestand" werden hier praxistaugliche Lösungen und Innovationen präsentiert. Schwerpunkt werden 2012 Hotelzimmer und Bäder sein, eigens für die INTERGASTRA entworfen und realisiert. Zentrum des Themenparks FOKUS HOTEL werden drei Zimmer zu den Themen "Stadt", "Land" und "Fluss" sein. "Stadt" steht hier für ein Businesszimmer mit Schwerpunkt auf dem Arbeitsbereich, in Kombination mit einem ansprechenden Sitz/Loungebereich, "Land" ist ein Zimmer im Resort/Wellness-Charakter. Weiter repräsentiert ein 4-Sterne Superior-Zimmer mit einem offenen Grundriss mit einer Bettinsel das Thema "Fluss". Zur freistehenden Wanne kommt noch ein großer, eigenständiger Duschbereich. "FOKUS HOTEL bietet dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber an zentraler Stelle Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen mit denen er täglich in seinem Betrieb konfrontiert ist und die ihn beschäftigen", erklärt Inhaberin Cornelia Markus-Diedenhofen. 2012 wird FOKUS HOTEL zudem um den Partner-Park erweitert.

Dauerhafte Beziehung
"Es ist wichtig, dass ein Design in zehn Jahren noch überzeugt und die Gäste gerne wiederkommen", erklärt Markus-Diedenhofen. Das ist die perfekte Verbindung von Nachhaltigkeit und Wellness, jedoch keine leichte Aufgabe. Denn der Gast sei heute kritischer gegenüber seinem zuhause auf Zeit, als noch vor zehn Jahren. Damit ist für Markus-Diedenhofen klar: "Wellness sollte nicht auf entsprechende Hotelbereiche begrenzt sein, sondern direkt im Hotelzimmer beginnen".

Dabei spielt das Bett eine große Rolle und muss mit einer sehr guten Matratze ausgerüstet sein, ist Matthias Thannbichler von Schuster Hoteleinrichtungen, Grabenstätt, überzeugt. Einzelzimmer sollten seiner Einschätzung nach idealerweise 1,40 Meter breite Betten mit mehr als 2 Meter Länge anbieten. Auch Bettenspezialist Mühldorfer GmbH, Haidmühle setzt auf nachhaltigen Komfort und garantiert mit der neuen Linie "Bio-Natur" gesunden Schlaf in Bioqualität: Für die daunendichten Bezugsstoffe werden ausschließlich Baumwollqualitäten ausgesuchter Herkunft eingesetzt. Die naturbelassene Ausrüstung der Qualitätsbetten ist nach ÖkoTex Standard 100 schadstoffgeprüft, eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf.

Elektronische Medien gehören zur Grundausstattung
Nach dem Aufstehen startet für viele Menschen der Tag auf dem Weg zum Badezimmer mit einem Blick ins Frühstücksfernsehen, Nachrichten auf dem Laptop oder mit Musik vom eigenen MP3-Player. Elektronische Medien sind mittlerweile Alltagsbegleiter. Auch unterwegs erwarten Gäste heute ausreichend Möglichkeiten für die eigene Technik. Ob Business- oder Feriengast - ein Platz für den Laptop muss sein, ebenso genügend Steckdosen, möglichst eine Ladestation für den MP3-Player und ein einfacher Zugang zum Wlan, betont Gottlob Ziefle von Ziefle Koch GmbH Objekt- und Hoteleinrichtung, Waldachtal-Cresbach.

Einmal im Badezimmer angekommen, hat die Atmosphäre entscheidenden Einfluss auf die morgendliche Stimmung. Bei Voglauer Hotel Concept wird es zur Wohlfühloase, die offen ins Zimmerkonzept eingegliedert wird. Das offene Raumgefüge und viel Licht lasse eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre entstehen, ist Produktmanager Josef Zwilling überzeugt. "Heutige Badezimmerkonzepte werden durchaus ohne Türen oder mit Wandausschnitten und viel Tageslicht umgesetzt, abhängig vom Hoteltyp und der notwendigen Diskretion", erläutert Hans Schönig vom Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen.

Energieeffizienz dank digitaler Technik
Digitale Technik steht auch hier im Dienste des Gästekomfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Ideal Standard, Bonn, bietet digitale Armaturentechnologie, die über ein Touchscreen ähnlich einem Smartphone bedient werden kann. Das funktionale, wie schnörkellose Design brachte der Linie 'Evolution' 2011 zudem den Design Plus Award ein. Wassermenge und Temperatur werden individuell geregelt und sollen laut Unternehmen Energiekosten sparen. Bereits jetzt ist das System darauf ausgelegt, künftig zentrale Funktionen im gesamten Bad zu übernehmen wie beispielsweise Duscharmatur, Toilettenspülung, Wannenzulauf bis hin zur Beleuchtung und angeschlossener Audiosysteme.

Oftmals entscheiden Details über die Zufriedenheit des Gastes. Dazu gehören im Badezimmer beispielsweise Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auch Aliseo, Wolfach, verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit und hat den klassischen Haartrockner weiter entwickelt. Die Kombination eines High Speed Motors mit Spezialdüse und neuer Ionen-Trocknungstechnologie verspricht laut Unternehmen bis zu 50 Prozent weniger Trocknungszeit und entsprechender Energieeinsparung. Kosmetikspiegel sind mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet und bieten dem Gast ein gleichmäßig beleuchtetes Sichtfeld. Der Vorteil für den Hotelier: Die Technik verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie, ist wartungsfrei und glänzt mit einer hohen Lebensdauer von rund 30.000 Stunden.

Akteur Licht
Licht ist nicht nur ein entscheidender Akteur im Badezimmer, sondern spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Inszenierung der gewünschten Atmosphäre. Je nach Tageszeit verwandelt Licht den Frühstücksraum in ein Café mit lebendiger Stimmung oder in ein Restaurant mit diskreter Atmosphäre. Das ist nicht nur eine Entscheidung der Lichtquelle sondern der Lichtsteuerung. "Heute genießen Anlagen zur Lichtsteuerung in Hotellerie und Gastronomie große Akzeptanz", betont Martin Krautter der Erco GmbH, Lüdenscheid. Das Light System Dali von Erco beispielsweise gebe damit Planern und Betreibern mehr Möglichkeiten die Räumlichkeiten und das gastronomische Konzept neu zu interpretieren. Mit wenigen Mausklicks können einfach und wirtschaftlich Leuchten im Innen- und Außenbereich gesteuert werden.

"Gerade in Hotelbars ist Licht neben der Lage der Bar selbst, ein extrem wichtiges Gestaltungselement", erklärt Hans Schönig. Es sorgt dafür, dass Getränke animierend in Szene gesetzt werden oder der Barkeeper eventuell von unten beleuchtet in diskrete und geheimnisvolle Aura gehüllt wird. Technisch gehört dabei der energiesparenden LED Technologie die Zukunft, die in Punkto Lichtfarben und -wärme aufgeholt haben.

Wie die Lichtkonzeption ausgerichtet ist, beeinflusst maßgeblich die Stimmung - ein wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit: Denn Gäste, die sich wohlfühlen, kommen wieder.

Besuchern bietet die INTERGASTRA 2012 das breite Spektrum der Hoteleinrichtung - von der Konzeption über die technische Ausstattung bis hin zu Licht und Design. Im Themenpark Fokus Hotel finden sie kompetente Ansprechpartner und Anregungen für alltagstaugliche Lösungsvorschläge für komplette Hotelzimmer mit zukunftsweisender Technik.

Detaillierte Informationen unter: www.http://www.messe-stuttgart.de/cms/intergastra12_aussteller_hotel.0.html

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