Montag, 23. Oktober 2017


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Hessische Gesundheitstage zeigen hohen Stellenwert psychischer Erkrankungen

Wiesbaden, (lifePR) - Die Psychotherapeutenkammer Hessen hat sich mit dem Themenschwerpunkt "Burnout und Depression" an den Hessischen Gesundheitstagen erfolgreich beteiligt. Vizepräsidentin Dr. Heike Winter freute sich über das rege Interesse an ihrem Vortrag zu diesem Thema. Dabei machte sie deutlich, dass Burnout keine psychische Erkrankung ist. Allerdings können Burnout-Symptome als Risikofaktoren für eine nachfolgende psychische Erkrankung angesehen werden. Darüber hinaus verbirgt sich in vielen Fällen hinter einer Burnout-Symptomatik eine psychische Erkrankung wie z.B. eine Depression oder eine Angststörung. Das starke Interesse an dem Thema deckt sich mit den Ergebnissen der Gesundheitsberichte der Krankenkassen und wissenschaftlichen Studien, die eindeutig belegen, dass psychische Erkrankungen deutlich zugenommen haben.

"Viele Patientinnen und Patienten beklagen, dass sie nach Krankschreibung oder stationären Behandlung keine ambulante psychotherapeutische Versorgung finden, denn die Wartelisten der niedergelassenen Psychotherapeuten sind lang. Die Patienten fühlen sich mit ihrem Druck und Leiden alleine gelassen", stellt Präsident Alfred Krieger fest. "Dabei kann man die Patienten nur auffordern, bei Anzeichen von dauerhafter Erschöpfung und Burnout psychotherapeutische Abklärung zu suchen, auch um teure stationäre Aufenthalte oder den Verlust des Arbeitsplatzes zu verhindern".

Die Psychotherapeutenkammer Hessen weist erneut darauf hin, dass die ambulante psychotherapeutische Versorgung unzureichend ist. "Lange Wartezeiten und zu wenige Therapieplätze sind nicht nur in Hessen Realität, es besteht Handlungsbedarf", betont Kammerpräsident Alfred Krieger.

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