Samstag, 18. November 2017


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MV braucht Beteiligung - Beteiligung braucht Moderation

Schwerin, (lifePR) - Erste Weiterbildung in MV zur Moderatorin/zum Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligung des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk begann am Wochenende in Teterow

Moderation in Beteiligungsprozessen ist ein wichtiges Handwerk der demokratischen Teilhabe. Die erste Weiterbildung zur Moderatorin/zum Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligung startete am Freitag (30.06.) in den Räumen der Kath. Jugendbildungsstätte Bischof-Theissing-Haus in Teterow mit 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unserem Bundesland und vier weiteren aus Schleswig-Holstein und Sachsen. Sie wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg- Vorpommern sowie durch das Deutsche Kinderhilfswerk e. V.

Die Weiterbildung wird von den erfahrenen Trainern und Beteiligungsmoderator_innen Carsten Röder (Schleswig-Holstein) und Katharina Bluhm (Beteiligungswerkstatt des Landesjugendrings MV) geleitet und vermittelt inhaltliche und methodische Kenntnisse und Fertigkeiten, die dazu befähigen, Partizipationsprojekte und -prozesse zu planen, zu organisieren, durchzuführen, zu moderieren und zu evaluieren.

„Wir sind stolz, mit Unterstützung des Sozialministeriums MV diesen, vom DKHW zertifizierten, Ausbildungsgang erstmalig in MV anbieten zu können. Kinder- und Jugendbeteiligung gewinnt bei der zukünftigen Gestaltung unseres Landes richtigerweise immer mehr an Bedeutung und eine qualitativ hochwertige Ausbildung sichert uns die benötigten Fachkräfte, welche zusätzlich zu den Moderator_innen der Beteiligungswerkstatt, Kinder- und Jugendbeteiligungsprozesse in Vereinen, Verbänden sowie Kommunen, Städten und Landkreisen fachlich initiieren und begleiten können“, sagte Markus Welz, Vorstandsmitglied des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern und Fortbildungsteilnehmer am Wochenende in Teterow.

„Demokratische Strukturen in unserem Flächenland zu erhalten und zu entwickeln erfordert die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Jungen und Alten, der Jugendlichen und Kinder. In Beteiligungsprojekten und -prozessen ist es wichtig, zwischen der Verwaltung und der Politik einerseits und den Kindern und Jugendlichen und Bürgern andererseits wechselseitig zu vermitteln. Dabei leistet professionelle Moderation wichtige und oft unverzichtbare Hilfestellung“, so Welz weiter.

Besonders Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, wie Erzieher_innen, Sozialpädagog_innen oder Sozialarbeiter_innen, aber auch Leiterinnen und Leiter kommunaler Abteilungen der Jugendförderung, ehrenamtliche Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Kinderlobbyisten und Fachkräfte aus dem Bereich der schulischen und außerschulischen Bildung profitieren in Projekten und bei der täglichen Arbeit von den in der Ausbildung vermittelten Methoden und Kenntnissen. Die Fortbildung endet am 16.09.2018 mit einer feierlichen Übergabe der Zertifikate. Sie besteht aus sechs Pflichtmodulen (je Freitag bis Sonntag) und vier Wahlmodulen.

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