Mehr als ein Dankeschön! Junges Ehrenamt braucht eine bessere strukturelle und finanzielle Förderung

(lifePR) ( Potsdam, )
Den Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember nutzen zivilgesellschaftliche Organisationen und Politik, um sich für das Engagement tausender Brandenburger*innen zu bedanken. Das reicht aus Sicht des Landesjugendrings Brandenburg e.V. jedoch nicht aus. Die Brandenburger Jugendverbände fordern eine verbesserte strukturelle Förderung jungen Ehrenamtes und eine echte Anerkennung, die übereinen Tag im Jahr hinausreicht.

Am 5. Dezember ist Tag des Ehrenamtes. Diesen Tag nutzen Politik und Zivilgesellschaft, um sich bei den vielen Ehrenamtlichen, die Brandenburg jeden Tag ein Stück besser machen, zu bedanken. Auch die Arbeit der 30 Brandenburger Jugendverbände und sieben kommunalen Jugendringe ist ohne Ehrenamt kaum denkbar. Unzählige Brandenburger Jugendliche bereiten Jüngeren und Gleichaltrigen durch ihr Engagement eine unvergessliche Zeit. Sie schaffen Räume, in denen Kinder und Jugendliche sich entfalten können und bringen ihnen bei, Verantwortung zu tragen. Damit leisten sie einen unerlässlichen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Dass sich junge Menschen neben Schule, Ausbildung, Zeit mit Freund*innen und Familie engagieren, ist jedoch nicht selbstverständlich. Dazu Silke Hansen, Vorstandssprecherin des Landesjugendrings: „Die Verdichtung und Beschleunigung des Alltagslebens, Selbstoptimierungszwänge und Mithaltedruck prägen die heutige Lebensphase Jugend. Dies hat Auswirkungen auf die Bereitschaft und die Möglichkeiten von jungen Menschen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Daher reicht es aus Sicht des Landesjugendrings nicht aus, einmal im Jahr Danke zu sagen.“ Aus Sicht der Jugendverbandsarbeit braucht es mehr als Worte und symbolische Taten, um den wichtigen Beitrag der Ehrenamtlichen wertzuschätzen und zu unterstützen. So fordert der Landesjungendring, junges Ehrenamt strukturell zu fördern. Es braucht:


verbindliche Freistellungsregelungen im Bereich Schule und Hochschule,
zeitliche Freiräume für Schüler*innen und Ferienschutz für Studierende,
Verdienstausfallzahlungen bei Sonderurlaub für ehrenamtliches Engagement, in der Kinder- und Jugendarbeit,
Vergünstigungen für Ehrenamtliche im ÖPNV oder bei Freizeitangeboten.
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