Dienstag, 21. Februar 2017


Bayerische Jäger unterstützten die Aufklärung der Luchs-Wilderei

(lifePR) (Feldkirchen, ) Die vier Luchspfoten, die Mitte Mai im Bayerischen Wald (Bereich Lamer Winkel) entdeckt wurden, stammen von zwei Tieren. Zu diesem Ergebnis kommt das gerade vorgelegte Gutachten des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Auf einen der beiden Luchse war bereits vorher zweimal geschossen worden.

Der Bayerische Jagdverband (BJV) bittet seine Mitglieder, beim Bekanntwerden von Einzelheiten, die zur Aufklärung dieser Straftaten beitragen können, die Polizei oder den Bayerischen Jagdverband zu verständigen. Der Verband verurteilt die illegalen Tötungen aufs Schärfste und hofft auf eine baldige Aufklärung. Der BJV wird alles tun, um die Arbeit der Polizei zu unterstützen und bittet seine Mitglieder um Mithilfe.

Der Bayerische Jagdverband begleitet als anerkannter Naturschutz­verband seit 1990 die Rückkehr des Luchs in den Bayerischen Wald mit vielfältigem Engagement wie der Ausbildung von Luchsberatern und dem Aufbau von Ausgleichsregelungen. BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke warnt erneut davor, dem unter Naturschutz stehenden Tier nachzustellen. Vocke: "Der Luchs unterliegt dem Jagdrecht, genießt jedoch eine ganzjährige Schonzeit. Wer einen Luchs illegal abschießt oder vergiftet, begeht eine Straftat, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe geahndet wird." Für einen Jäger würde dies bedeuten, dass er Jagdschein und Revier verliert.

Landesjagdverband Bayern e.V.

Der Landesjagdverband Bayern e. V. ist der Verband der Jäger Bayerns und vertritt etwa 46.500 Jägerinnen und Jäger in Bayern. Als staatlich anerkannter Naturschutzverband wirkt der Bayerische Jagdverband offiziell bei Naturschutzangelegenheiten mit.

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