Weihnachtsbraten aus heimischen Revieren

Große Nachfrage nach Wildbret

(lifePR) ( Stuttgart, )
Wer zu Weihnachten einen Rehrücken oder eine Wildschweinkeule aus heimischen Revieren auf den Tisch bringen möchte, sollte seine Bestellung baldmöglichst abgeben: Die Jäger kommen derzeit kaum der großen Nachfrage nach. Zwar sind die herbstlichen Jagden im vollen Gange, aber die Jäger haben vielfach festgestellt, dass die Tiere sich kaum blicken lassen. Ein überreiches Angebot an Eicheln und Bucheckern im Wald lässt sie auf ihre gewohnte Nahrungsaufnahme auf Freiflächen weitgehend verzichten, und im Wald erschwert der Jungwuchs auf vielen Flächen die Bejagung. "Die Rehe sind da, aber wir bekommen sie nicht zu sehen", erklärt Landesjägermeister Dr. Dieter Deuschle.

Bei den Wildschweinen sieht die Sache etwas anders aus, da sie als Allesfresser neben dem mit Baumfrüchten gedeckten Tisch auch tierisches Eiweiß benötigen. Und das holen sie sich, indem sie Wiesen, Weiden und auch Sportplätze nach Engerlingen und Mäusen durchwühlen - sehr zum Leidwesen der Grundbesitzer, aber auch der Jagdpächter, die diese Schäden in den meisten Fällen aus eigener Tasche begleichen müssen. Im vergangenen Jagdjahr, der Zeit vom 1. April 2010 bis 31. März 2011, erlegten die Jäger in Baden-Württemberg fast 52.000 Wildschweine, so viele wie noch nie. Und beim derzeitigen Nahrungsangebot rechnet niemand damit, dass es in Zukunft weniger werden.

Häufigste Wildart bleibt aber das Reh. Über 164.000 Rehe wurden im vergangenen Jagdjahr in Baden-Württemberg erlegt - ebenfalls ein neuer Rekord. Der Weihnachtsbraten aus heimischen Revieren kann also auch künftig mit dem ruhigen Gewissen genossen werden, dass er nachhaltig gewonnen wird. Sicher ist auch, dass kaum ein anderes Lebensmittel in diesem Maß das Prädikat "naturrein" und "aus artgerechter Haltung" verdient - und gesund ist es wegen des geringen Cholesteringehalts noch obendrein.

Bezugsquellen für Wildbret direkt vom Jäger erfahren Feinschmecker bei den örtlichen Jägervereinigungen. Deren Kontaktdaten finden sich im Internet unter www.landesjagdverband.de, ebenso ein Verzeichnis von Metzgereien und Gaststätten, die Wild aus heimischen Revieren anbieten.
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