Jagd ist Auftrag und Leidenschaft - Spuren zu einem neuen Landesjagdgesetz

Beitrag des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg e. V. zur öffentlichen Anhörung "Zukunftsorientiertes Wildtiermanagement für Baden-Württemberg" im Landtag

(lifePR) ( Stuttgart, )
In der Anhörung zur geplanten Novellierung des Landesjagdgesetzes am 22. Juni im Landtag in Stuttgart appellierten die Jäger an die Abgeordneten und an die Landesregierung, bei der Novellierung mit ihnen zu arbeiten. Stellv. Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann machte deutlich, dass die Jäger sich nicht gegen eine sachgerechte und angemessene Fortschreibung des Jagdrechts auf wildbiologischer Grundlage sperren. "Das Rad braucht aber nicht neu erfunden zu werden, weil sich die Aufgabenerfüllung der Jäger nach dem bisherigen Regelwerk sehen lassen kann", so Friedmann. "Wir sind die Gesetzesanwender. Wir nehmen bislang bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit viele Widrigkeiten in Kauf wie hohe Kosten und Gebühren, die uns immer mehr auferlegt werden. Strapazieren Sie uns deshalb nicht mit Überregulierung und Verboten, sondern nutzen Sie die Leidenschaft, mit der Jäger ihren ehrenamtlichen Einsatz für viele gesellschaftlich relevante Aufgaben wahrnehmen."

Jäger sind keine bloßen Abschusserfüller, Schädlingsbekämpfer oder Dienstleister für Dritte. "Die Jagd hat vielfältige positive Auswirkungen auf wildlebende Tierarten und ihre Lebensräume, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, Tierschutz, Naturschutz und Grundeigentum, und sie liefert hochwertige Lebensmittel ohne Mast, Medikamente und lange Transportwege", betonte Friedmann.

Der Landesjagdverband erklärte seine Bereitschaft, seine vielfältigen Aufgaben auch weiterhin mit Engagement und Leidenschaft wahrzunehmen und bei der Fortschreibung jagdlicher Regeln mitzuarbeiten, wenn

- Diskussionen über Themen wie Wildfütterung und Einführung bleifreier Munition mit Sachargumenten geführt und nicht von ideologischen oder klientelorientierten Motiven bestimmt werden sowie

- Probleme nicht nur auf dem Rücken von Jägern ausgetragen werden, z. B. wenn es um Wildschadensersatz oder um Beunruhigung von Lebensräumen wildlebender Tierarten geht.

Der Landesjagdverband mahnt eine weitere Entbürokratisierung an, indem z. B. das erfolgreiche Modellprojekt "Rehwildabschuss ohne behördliche Abschussplanung" landesweit eingeführt wird.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.