Jäger sind fit für "Jahr der Wälder"

Landesjagdverband setzt sich für Umweltbildung und für sachgerechtes Wildtiermanagement ein

(lifePR) ( Stuttgart, )
2011 wird das internationale "Jahr der Wälder", so hat es die UN beschlossen. In Deutschland und auch in Baden-Württemberg sind die Vorbereitungen dafür bereits angelaufen. Jeder, der mit dem Wald zu tun hat, kann und soll sich mit Aktionen einbringen. Den Jägern fällt dies nicht schwer: Beliebte und bewährte Aktionen wie die Umweltbildung im Rahmen der Jägerinitiative "Lernort Natur" werden der Landesjagdverband und seine 57 Kreisvereine auch 2011 fortsetzen. Dabei vermitteln besonders geschulte Jäger die Zusammenhänge im Naturhaushalt und wecken bei Kindern und Jugendlichen Verständnis für den schonenden Umgang mit der Natur, wobei der Wald als besonders wichtiger Lebensraum immer im Vordergrund steht. Interessierte Schulen und Kindergärten finden kompetente Ansprechpartner bei allen Kreisjägervereinigungen. Auch Gemeinden nutzen in ihren Ferienprogrammen gerne das Angebot der Jäger; zahlreiche Anfragen für die bevorstehenden Sommerferien liegen bereits vor.

Während weltweit jedes Jahr Waldflächen in einer Größenordnung verloren gehen, welche die Fläche von Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz zusammen übertrifft, wächst der deutsche Wald wie nie. Laut Bundeswaldbericht sind in Deutschland in den vergangenen 40 Jahren eine Million Hektar neue Wälder hinzugekommen. Der deutsche Holzvorrat nimmt europaweit einen Spitzenplatz ein. Unter den deutschen Bundesländern wiederum liegt Baden-Württemberg auf Platz 2.

Durch nachhaltige Nutzung von Reh- und Hirschbeständen schaffen Jäger die Voraussetzung, dass junge Waldbäume nachwachsen können. In den vergangenen 24 Jahren hat sich in Baden-Württemberg die Fläche mit Waldverjüngung verdoppelt, während in der gleichen Zeit der Anteil von Flächen, die mit Zäunen gegen Wildverbiss geschützt werden müssen, von 40 auf 7 % zurückgegangen ist. Sogar die für Rehe besonders leckeren Baumarten Tanne und Eiche können heute zum größten Teil ohne Schutz nachwachsen.

Dieses ehrenamtliche Engagement hat dem Landesjagdverband die Zusage von Forstverwaltung und Waldbesitzern eingebracht, dass es in Baden-Württemberg auch künftig "Wald und Wild" heißt und nicht "Wald vor Wild", wie es anderswo gefordert wird. "Einige Ewiggestrige beschwören unfruchtbare Grabenkämpfe zwischen Förstern und Jägern herauf, indem sie die Rolle des Wildes als Bestandteil des Ökosystems Wald ebenso verkennen wie die Tatsache, dass auch zunehmende Störungen der Wildtiere in ihrem Lebensraum zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Hauptursache für Wildschäden sind", kritisiert Landesjägermeister Dr. Dieter Deuschle. "Abschusserhöhung ist kein Allheilmittel. Das haben die Verantwortlichen in Baden-Württemberg glücklicherweise erkannt und erarbeiten gemeinsam mit uns an Konzepten, die für alle Beteiligten und letztlich für die Wildtiere selbst tragbar sind."

2010 ist das internationale "Jahr der biologischen Vielfalt". Zur Artenvielfalt im Wald gehören auch Reh und Hirsch, sagen die Jäger.
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