Donnerstag, 26. April 2018


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Ausstellung zur Umweltzone im Umweltladen

Wiesbaden, (lifePR) - Zum 1. Februar 2013 wird die Umweltzone Mainz-Wiesbaden eingeführt. Der städtische Umweltladen, Luisenstraße 19, zeigt dazu von Mittwoch, 3. Januar, bis Mittwoch, 27. Februar, eine Ausstellung.

Diese informiert über die Wirkung der Umweltzone, geht auf die Feinstaubplakette und Ausnahmeregelungen ein und erläutert die von Feinstaub und Stickoxiden ausgehenden Gesundheitsgefahren.

Wer sein Auto mit einem Partikelfilter nachrüsten möchte, kann am Mittwoch, 16. Januar, Expertenrat einholen: Von 16 bis 19 Uhr informieren dazu Mitarbeiter des Landesverband Hessen des Kfz-Gewerbes und der Kfz-Innung im Umweltladen. Das Modell eines Partikelfilters verdeutlicht dessen Funktionsweise.

Dass Bus, Carsharing und Elektrofahrräder eine umweltfreundliche Alternative zum Auto sind, zeigen am 19. Februar, 18 Uhr, ESWE-Verkehr, Book-n-drive und Movelo. Sie stellen ihre Angebote vor und geben Tipps rund um die umweltfreundliche Mobilität.

Der Umweltladen ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Hintergrund:

Feinstaub und Stickoxide in der Luft werden über die Atemwege in den Körper aufgenommen. Sie belasten die Gesundheit und können beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen und Asthma auslösen beziehungsweise verstärken. Auch auf die Vegetation und den Boden haben diese Stoffe einen negativen Einfluss.

Eine EU-Richtlinie legt die maximalen Schadstoffkonzentrationen in der Luft fest und an wie vielen Tagen pro Jahr diese Grenzwerte überschritten werden dürfen. Bei häufigen Überschreitungen müssen Kommunen wie Wiesbaden Luftreinhaltepläne entwickeln, aus denen hervorgeht, wie die Belastungen gesenkt werden sollen.

Umweltzonen haben unter den lokalen, verkehrsbezogenen Maßnahmen das größte Minderungspotenzial. So konnte die in 2008 eingeführte Umweltzone in Berlin den Anteil von Dieselruß um 24 Prozent und den von Stickoxiden um 14 Prozent senken.

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