Dienstag, 28. Februar 2017


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In den Gewächshäusern blüht es schon für die Gartenschau

27.000 Veilchen und Stiefmütterchen in bestem Zustand / Nach Ostern kommen sie ins Freie

(lifePR) (Villingen-Schwenningen, ) Die Landesgartenschau (LGS) blüht schon kräftig - jedenfalls in vier Großgärtnereien, in denen zurzeit Tausende von Stiefmütterchen und Veilchen angezogen werden. "Die Qualität ist ausgezeichnet", urteilte eine LGS-Blumenkommission bei einer Vor-Ort-Besichtigung.

Die Vorbereitungen für den Frühlingsflor auf dem Gartenschaugelände in Villingen-Schwenningen haben in den vier Gärtnereien bereits im vergangenen Jahr begonnen. Da kamen die Jungpflanzen in die Töpfe. Seither wachsen mehr als 27.000 heran. Nach Angaben der LGS handelt es sich um 23.000 Hornveilchen und 4.200 Stiefmütterchen in gelb, blau und anderen Farben. Zusammen mit Tulpen, Zierlauch, Mohn und Goldlack bilden sie den ersten Blumenteppich auf dem Gelände der Gartenschau. Die Blumenzwiebeln stecken seit dem Herbst im Boden. 45.000 befinden sich in den Beeten im Freigelände. "Die ersten spitzeln schon aus dem Boden heraus", hat Edith Heppeler von der technischen Abteilung bei einem Rundgang über das Gartenschaugelände festgestellt. "Ein gutes Zeichen dafür, dass der Winter den Zwiebeln nicht geschadet hat."

"Insgesamt steht der Frühjahrsflor in den Gärtnereien in sehr guter Qualität zum Auspflanzen bereit", heißt es im Abschlussbericht der Begutachter-Kommission. Bei der Besichtigung der Blumenbeete in den Gewächshäusern wurde der Wachstumstand der Stiefmütterchen und Veilchen begutachtet. Der Knospenstand überprüft. Ausfälle durch Pilzkrankheiten hat es bei der Aufzucht nicht gegeben. Immer wurden einzelne Stiefmütterchen und Veilchen aus den Töpfen genommen und das Wurzelwerk überprüft. "Schöne weiße Farbe", lautete dabei jeweils das Urteil der Fachleute bei der Qualitätskontrolle. Bei braunen Wurzeln wären die Veilchen oder Stiefmütterchen aussortiert worden. Der Pflanzenauszug aus den Gewächshäusern ist nach Ostern geplant. Mit Blumentransporten werden die Pflanzen nach Schwenningen gebracht. Für das Verpflanzen in die Beete auf dem Gartenschaugelände sind drei Tage vorgesehen. Bis dahin muss in den Gewächshäusern darauf geachtet werden, dass die Veilchen und Stiefmütterchen nur langsam wachsen. Das Wachstum muss gedrosselt oder gefördert werden, damit sie sich zur Gartenschau in schönster Farbenpracht den Besuchern präsentieren.

Die Veilchen und Stiefmütterchen für die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen werden von den Gärtnereien Müller in Villingendorf, Schwarzwälder in Sulz am Neckar, Blumen Längle in Schramberg-Sulgen und Hosch in Tuttlingen geliefert.

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