Sonntag, 28. Mai 2017


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Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) und Landesanstalt für Medien NRW (LfM) auf der didacta in Köln (16. - 20. März 2010)

Infostände mit den Projekten "Internet-ABC", "klicksafe", "Flimmo" und "handysektor" sowie weiteren Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz

(lifePR) (Düsseldorf, ) An zwei Informationsständen auf der internationalen Bildungsmesse didacta stellen die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) und die Landesanstalt für Medien (LfM) ihre Projekte und Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz vor:

Am Gemeinschaftsstand der Landesmedienanstalten machen sich die Initiativen "Internet-ABC", "Flimmo", "klicksafe" und "Handysektor" der Landesmedienanstalten zusammen mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) für mehr Medienkompetenz stark.

Nach dem Motto "Mit Medien leben lernen!" präsentiert die Landesanstalt für Medien NRW weitere Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz aus Nordrhein-Westfalen, so insbesondere das Bürgermedienprojekt "Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen NRW", die "Initiative Eltern+Medien", die im Rahmen des Projekts "Hören mit Qualität" entwickelte "Auditorix-Hörspielwerkstatt" und das "Auditorix-Hörbuchsiegel", das Medienkompetenz-Netzwerk NRW "mekonet" sowie die gerade gestartete Initiative zur Medienkompetenzförderung in nordrhein-westfälischen Kindertagesstätten "Medienkompetenz-Kitas NRW"

Die didacta 2010, die in diesem Jahr in Köln stattfindet, ist die größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und eine wichtige Weiterbildungsveranstaltung für die Branche. Rund 800 Aus-steller aus 15 Ländern zeigen vom 16. bis zum 20. März ihre Angebote aus den Bereichen Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schulen, Hochschule, betriebliche Ausbildung und Qualifikation sowie Weiterbildung und Beratung.

Die gesellschaftliche Bedeutung von Bildung hat sich in Zeiten von Internet und Co. erheblich gewandelt. Damit haben sich auch die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stark verändert. Gefragt sind neben solidem Grundwissen auch Qualifikationen im Bereich der Neuen Medien. Längst sind die Medienwelten eng miteinander verknüpft: Internet gibt es inzwischen auch über das Handy. Fernsehen kann man über den Computer empfangen. Bei der didacta werden unter einem Dach die maßgeblichen Instrumente des Förderns und Forderns in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen präsentiert.

Mit der Faszination für die Neuen Medien geht stets auch eine Sorge einher: Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Computer, Fernseher und Handy um? Viele sind mit jugendgefährdenden Spielen, Homepages oder TV-Sendungen überfordert. Insbesondere Eltern und Lehrer sind gefragt: Wissen sie, mit welchen Medieninhalten die Kinder konfrontiert werden? Auf der didacta informieren die Initiativen "Internet-ABC", "Flimmo", "klicksafe" und "Handysektor" das Messepublikum über ihre Arbeit und geben Tipps, wie der Medienalltag von Kindern und Jugendlichen sicherer gemacht werden kann.

Das "Internet-ABC" ist das Portal für Antworten rund um das Internet für Kinder, Eltern und Pädagogen. Dabei lernen die jungen Internetnutzer (fünf bis zwölf Jahre) das Netz auf den speziell für sie angelegten Seiten www.internet-abc.de spielerisch kennen. Eltern und Pädagogen finden Hilfestellung und Tipps, wie sie Kinder sicher in die Nutzung des Internets einführen. Darüber hinaus können Kinder die vielfältigen Möglichkeiten des Internets gemeinsam mit ihren Eltern erkunden. Das "Internet-ABC" steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

"FLIMMO" ist ein Programmratgeber für Eltern, der das Fernsehen aus Kindersicht betrachtet und zwischen den Wünschen der Kinder und den Sorgen der Eltern vermittelt. Der FLIMMO erscheint dreimal pro Jahr als kostenlose, werbefreie Broschüre und liegt bundesweit in Kindergärten, Schulen, kirchlichen Einrichtungen, Kinderarztpraxen und Apotheken aus. Ihn gibt es auch im Internet unter www.flimmo.tv.

Unter dem Motto "Mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz" richtet sich klicksafe mit aktuellen Infos zu Sicherheits- und Verbraucherthemen vor allem an Eltern, Heranwachsende und Pädagogen. Als deutsche Initiative im Safer Internet Programm der Europäischen Union betreibt klicksafe außerdem unter anderem ein Online-Informationsportal (www.klicksafe.de) und vernetzt bundesweit Akteure, die im Bereich Internetsicherheit aktiv sind.

Ähnliche Sicherheitslücken wie im Internet gibt es mittlerweile auch bei der Handynutzung. Die Internetseite "Handysektor - Sicherheit in mobilen Netzen" (www.handysektor.de) hat das Ziel, insbesondere Kinder und Jugendliche über die Risiken der Handytechnologien und -anwendungen aufzuklären und ihre Kompetenzen im Umgang mit diesem Alltagsmedium zu stärken.

Die Projekte werden auf den Infoständen der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) sowie der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) in Halle 09.1 präsentiert.

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