Sonntag, 22. Juli 2018


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Landeskonservator übergibt Förderbescheid für die St. Bartholomäuskirche in Wesselburen

Wesselburen, (lifePR) - Die Restaurierung der St. Bartholomäuskirche in Wesselburen wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, mit insgesamt 370.000 € unterstützt. Schleswig-Holsteins Landeskonservator Dr. Michael Paarmann übergab die Mittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm heute (4. März) im Rahmen einer kleinen Feierstunde an den Kirchenvorstand. "Ich freue mich, dass die dringend notwendigen Arbeiten zum Erhalt dieses wertvollen Kirchengebäudes nunmehr in Auftrag gegeben werden können. Die Kirche im historischen Kernbereich der Stadt überragt mit ihrer riesigen Dachfläche die umliegende Bebauung und strahlt weit in die flache Landschaft Dithmarschens aus. Deshalb hat das Landesamt die Bewerbung auch ausdrücklich unterstützt", erklärte der Landeskonservator.

Besonderen Dank sprach Paarmann dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Koppelin aus, der als gebürtiger Wesselburener den Antrag auf politischer Ebene nachhaltig unterstützt hat. "Ohne Ihr Engagement für die Bartholomäuskirche wäre die Förderung nicht in dieser Größenordnung zustande gekommen", sagte Paarmann und wies darauf hin, dass der Betrag zugleich die höchste Einzelförderung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des BKM des vergangenen Jahres ist.

Die denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Bartholomäus liegt im historischen Kernbereich der Stadt Wesselburen. Mit ihrem mächtigen Baukörper aus Backstein, dem roten Walmdach und der achteckigen Dachreiterlaterne mit Zwiebelhaube markiert sie die höchste Stelle der Kirchenwurt und präsentiert sich noch heute als Krone über der Stadt. 1738 errichtete der Baumeister Johann Jürgen Schrott die Kirche nach einem Brand in völlig neuem Gewand. "Die über einem fast quadratischen Grundriss errichtete Kirche von Wesselburen ist ein herausragendes Beispiel spätbarocken Kirchenbaus im Lande, das aufgrund seiner architektonischen Qualität und seiner erlesenen künstlerischen Ausgestaltung zu den bemerkenswertesten Kirchen dieser Zeit in Norddeutschland gezählt werden kann", betonte Paarmann. Die St. Bartholomäuskirche belege zugleich den hohen Anspruch und die wirtschaftliche Kraft des kleinen Gemeinwesens Wesselburen in vergangener Zeit, die so an anderer Stelle in der Kulturlandschaft Dithmarschen nicht oder nicht mehr anzutreffen sei.

Der Landeskonservator nutzte die Gelegenheit, auf das nachhaltige Wirken der Denkmalschutz-Sonderprogramme des Beauftragten für Kultur und Medien für den Erhalt wertvoller Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein hinzuweisen. "Mit einem Gesamtvolumen von 2,1 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm III ist Schleswig-Holstein im prozentualen Vergleich zu anderen Bundesländern sehr gut bedient worden", freute sich Paarmann, dessen Behörde alle Förderanträge prüft und bewertet. "Die zur Abrundung der Finanzierungen zusätzlich zur Verfügung gestellten Denkmalpflegemittel sind als Wirtschaftsfaktor in den Regionen durchaus bedeutend. Hinzu kommt die Attraktivität der Baudenkmale für die Touristen und die einheimische Bevölkerung, die sich mit ihren Kirchenbauten stets ganz besonders stark identifiziert."

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