Landesamt für Denkmalpflege benachrichtigt Denkmaleigentümer in Lauenburg

Öffentliche Bürgersprechstunde am 2. September 2015

(lifePR) ( Kiel, )
Das Landesamt für Denkmalpflege hat mit der schriftlichen Benachrichtigung der Denkmaleigentümer in der Stadt Lauenburg an der Elbe begonnen. Vor einem Jahr hatte die Behörde in einer öffentlichen Veranstaltung in der Lauenburger Zündholzfabrik den Start des Projekts „Revision und Schnellerfassung der Kulturdenkmale“ vorgestellt und mit der Überprüfung der Kulturdenkmale im Stadtgebiet begonnen. Mit der neuen Denkmaldefinition entfällt die Unterscheidung zwischen einfachen und besonderen Kulturdenkmalen.

Die bisher in das Denkmalbuch eingetragenen Kulturdenkmale werden automatisch in die neue Denkmalliste eingetragen. Damit schließt sich Schleswig-Holstein den Denkmalschutzgesetzen der übrigen Bundesländer an, die ebenfalls nur eine Denkmalkategorie kennen.

Unbewegliche Kulturdenkmale nach der neuen Definition sind bereits gesetzlich geschützt. Sie sind lediglich noch nachrichtlich in ein Verzeichnis, die Denkmalliste, einzutragen. Von dieser Eintragung sind die Eigentümerinnen und Eigentümer zu benachrichtigen. Die neue Denkmallistenverordnung regelt die Anforderungen an die zu erstellenden Denkmallisten. Das Landesamt hat in Lauenburg mit der schriftlichen Benachrichtigung der Eigentümerinnen und Eigentümer begonnen. Lauenburg ist die erste Stadt in Schleswig-Holstein, in der das neue, nachrichtliche Verfahren zur Anwen-dung kommt. Benachrichtigt werden auch noch einmal diejenigen Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Gebäude bereits früher in das Denkmalbuch eingetragen wurden.

„Ich freue mich, dass wir die Erstellung der Denkmalliste für Lauenburg abschließen konnten. Mit der Benachrichtigung sind wir dem gesetzlichen Auftrag in kurzer Zeit nachgekommen. Damit gehören die Verunsicherungen im Umgang mit zwei unterschiedlichen Denkmalkategorien der Vergangenheit an. Mit der Denkmalliste, die auch auf der Homepage des Landesamtes veröffentlicht wird, herrscht damit Rechts- und Planungssicherheit für alle Beteiligten“ erklärt der Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege, Landeskonservator Dr. Michael Paarmann.

Mit der Benachrichtigung erhalten die Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer das Datenblatt des Landesamtes mit detaillierten Informationen über das Denkmal und dessen Schutzumfang. Eine ebenfalls beigefügte Broschüre erläutert die gesetzlichen Grundlagen sowie die Rechte und Pflichten der Betroffenen.

Für Mittwoch, 2. September 2015, 17.00 bis 19.00 Uhr, laden die Stadt Lauenburg und das Landesamt für Denkmalpflege zu einer öffentlichen Bürgersprechstunde in die Lauenburger Heinrich-Osterwold-Halle ein.
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