Arbeitgeber dürfen nicht in das Arzt-Patienten-Verhältnis eingreifen

Hessisches Ärzteparlament will Ärzte vor der Einflussnahme Dritter schützen

(lifePR) ( Bad Nauheim, )
Nachdrücklich hat sich die Delegiertenversammlung Hessen in Bad Nauheim dafür ausgesprochen, Ärztinnen und Ärzte vor der Einflussnahme Dritter zu schützen. Der Fall der Abweisung einer vergewaltigten Frau an zwei katholischen Kölner Kliniken mache deutlich, wie schwierig es für Ärztinnen und Ärzte geworden sei, sich korrekt im Arzt-Patientenverhältnis gemäß der Berufsordnung zu verhalten, erklärten die Delegierten.

In der Berufsordnung heißt es: "Der ärztliche Beruf ist kein Gewerbe, er ist der Natur nach ein freier Beruf", und weiter: "Ärztinnen und Ärzte haben ihr ärztliches Handeln am Wohl der Patienten auszurichten. Insbesondere dürfen sie nicht das Interesse Dritter über das Wohl der Patientinnen und Patienten stellen." Daher ist es nach Überzeugung des hessischen Ärzteparlaments nicht zu akzeptieren, wenn Arbeitgeber Anweisungen treffen, die direkt in das Arzt-Patientenverhältnis eingreifen - sei es aus weltanschaulicher Sicht oder aufgrund von Auflagen, die die Therapiefreiheit aus ökonomischen Erwägungen einschränken.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.