Samstag, 27. Mai 2017


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Digitale Alarmierung nun auch für die NÖ Feuerwehr

SOBOTKA: Modernste Technik für Feuerwehren - PERNKOPF: NÖ ist Sicherheits-Topregion

(lifePR) (St.Pölten, ) Für die NÖ Feuerwehr gibt es nach dem Beschluss der Landesregierung vom Dienstag nun auch die digitale Alarmierung. Wie Katastrophen und Unglücke in den letzten Jahren gezeigt haben, ist eine - von der öffentlichen und kommerziellen Infrastruktur unabhängige - Alarmierung von Einsatz- und Hilfskräften auf sicherem Wege notwendig. Das NÖ Rote Kreuz hat bereits vor fünf Jahren mit dem Aufbau dieses modernen Alarmierungsnetzes begonnen. So konnten in den letzten Jahren sämtliche Rettungseinsätze der NÖ Rettungsorganisationen erfolgreich über dieses satellitengestützte System alarmiert werden.

Um dies zu ermöglichen haben Funktechniker des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, des Landes Niederösterreich und der Rettungsleitstelle 144 Notruf NÖ gemeinsam mit der Firma Swissphone das digitale Alarmierungssystem so adaptiert, dass nun die Bedürfnisse der NÖ Feuerwehren optimal abgedeckt werden können. So wurde die Alarmierungstechnik nach Tulln verlagert und weiter verbessert, um auch in Katastrophenlagen bei Beeinträchtigung der öffentlichen Kommunikationsnetze bzw. bei Stromausfall eine Alarmierung aller Einsatzkräfte zu ermöglichen.

"Wir haben seitens des Landes Niederösterreich nun dieses Netz übernommen und können somit auch den NÖ Feuerwehren diese moderne Technik zur Verfügung stellen", betont LHStv. Mag. Wolfgang Sobotka. "Mit diesem Alarmierungsnetz verfügen wir gemeinsam mit der Schweiz über eines der modernsten Alarmierungssysteme weltweit. In einigen Wochen, wenn auch der Digitalfunk seiner Bestimmung übergeben wird, ist Niederösterreich mit seinen Einsatzorganisationen Topregion in Sachen Sicherheit, so der für das Feuerwehrwesen zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.



Das Land NÖ und die NÖ Feuerwehren waren bereits in den 1980 Jahren Pioniere in der Alarmierungstechnik. NÖ verfügte über eines der ersten Länder in Europa sehr früh über ein flächendeckendes, analoges Alarmierungssystem zur Auslösung der Feuerwehrpager und der Feuerwehr- und Zivilschutzsirenen. Dieses analoge Netz ist nun in die Jahre gekommen und kann sukzessive durch das neue digitale Alarmierungsnetz ersetzt werden.

Landesfeuerwehrkommandant LBD KR Josef Buchta fasst zusammen: Mit dem neuen Netz sind in kürzerer Zeit mehr Einsatzkräfte erreichbar, unsere Feuerwehren können eigene Alarmierungsgruppen für Spezialkräfte und Sonderdienste im System abbilden, und außerdem hilft es durch billigere Endgeräte unseren Feuerwehren beim Sparen".

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