Dienstag, 21. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 155879

Ökologischer Landbau für nachhaltigen Wasserschutz

Frühjahrsaussaat und Bodenbearbeitung laufen auf Hochtouren

(lifePR) (Leipzig/Canitz, ) Nach dem Ende der langen Frostphase auf den Feldern hat die Wassergut Canitz GmbH mit der Frühjahrsaussaat begonnen. Das Unternehmen bewirtschaftet im Bereich der KWL-Großwasserwerke rund 750 Hektar Fläche zum Schutz des Grundwassers nach dem Prinzip des ökologischen Landbaus. Auf einer sieben Hektar großen Fläche wurde bereits Sommerweizen ausgesät. Für die Aussaat der Zuckerrüben wurde der Boden zuvor von einem Traktor mit einem großen Rechen mechanisch bearbeitet. So wird Unkraut beseitigt ohne chemische Zusatzstoffe. 40 Hektar Braugerste und Hafer beginnen derweil bereits zu wachsen. "Bis Ende April bauen wir noch 13 Hektar Kartoffeln, 14 Hektar Zwiebeln und zehn Hektar Bohnen an", sagt Klaus Götze, Geschäftsführer der Wassergut Canitz GmbH, der mit elf Mitarbeitern und Lehrlingen vor Ort im Einsatz ist. Im hofeigenen Stall liegen die jungen Kälber noch müde im Stroh, während fleißige Helfer schon den Boden der Weide belüften und Maulwurfshügel einebnen. Ab Mai dürfen die etwa 180 Rinder hinaus.

Ökologischer Landbau schützt Trinkwasserressourcen

Wichtigstes Ziel der 1994 gegründeten Wassergut Canitz GmbH ist der Schutz der Trinkwasserressourcen im Einzugsgebiet der KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH. Auf ökologische Weise bewirtschaftet das Unternehmen in den Einzugsgebieten der Wasserwerke Canitz, Thallwitz sowie Naunhof 2 wichtige Bereiche nahe der Brunnenfassungen. Das Unternehmen arbeitet ohne chemisch-synthetische Stoffe. Dadurch hat sich beispielsweise die Grundwasser- güte im Bereich der Wasserwerke hinsichtlich des Nitratgehalts im Wasser deutlich stabilisiert. Durch die Vorsorge kann die KWL bei der technischen Wasserreinigung langfristig sparen. Die pflanzlichen und tierischen Produkte der Wassergut Canitz GmbH sind überdies mit dem Bioland- und EU- Biosiegel ausgezeichnet.

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