Colanis Entwürfe für Kusch+Co

Kusch+Co war offen für die experimentellen Entwürfe des Designers, die zum Erfolg führten - und blieb ihm über Jahrzehnte verbunden

(lifePR) ( Hallenberg, )
Seine immense Kreativität und seine große Vorliebe für Nordrhein-Westfalen, das kürzlich sogar als „Colani-Land“ (WELT am Sonntag) bezeichnet wurde – im Grunde war es vorhersehbar, dass sich die
Wege des großen Designers Luigi Colani und des innovationsgetriebenen, auf Objektmöbel spezialisierte Unternehmen Kusch+Co, einmal kreuzen würden.

Vor gut 50 Jahren heuerte der angehende Designer im sauerländischen Hallenberg an – und wurde Ende der 60er Jahre von Kusch+Co fest angestellt. Colani, das spätere „Enfant terrible“ der Designszene, blieb
ein ganzes Jahr in Hallenberg – und hat für das Unternehmen einen echten „Colani“ geschaffen – einen Entwurf, der sich auf der ganzen Welt eingeprägt hat, der laut, bunt und stylish ist. Und auf seine Art zeitlos, was das eigentlich Überraschende an diesem und vielen anderen Produkten ist, die von Colani stammen. So wie seine legendäre Liege TV-relax, die von Kusch+Co im Jahr 1968 erstmals hergestellt wurde, aber erst im Jahr 2005 (bis heute) in Serie ging. Auch einige andere experimentelle Entwürfe hat Colani für Kusch+Co geschaffen, darunter einen unkonventionellen Reihenstuhl. Diese wurden jedoch nur in geringen Stückzahlen oder als Prototypen hergestellt. Colani war seiner Zeit eben schon immer weit voraus.

„Eine ganz besondere Verbindung“

„Colani und Kusch+Co, das war und ist eine ganz besondere Verbindung“, so Ricarda Kusch, die Enkelin des Firmengründers Ernst Kusch und heutige Geschäftsführerin von Kusch+Co anlässlich seines Todes.
Colani blieb und arbeitete ein Jahr lang in Hallenberg, freundete sich mit ihrem Großvater an, der ihm viel Spielraum ließ und ihm erlaubte, zu experimentieren.

Mut und Offenheit für neue Ideen

„Während dieser Zeit verbrauchte Colani etwa sieben bis acht Tonnen Gips, aus dem er Prototypen herstellte. Die meisten von ihnen wurden nie in Produktion genommen, aber das zeigt, dass Ernst Kusch den Mut hatte und offen für neue Ideen war. Das ist eigentlich ein Teil des Erbes, das er meinem Vater Dieter Kusch hinterlassen hat, und mein Vater hat es an uns weitergegeben“, erinnert sie sich.

Noch heute sind für Kusch+Co die Linienführung, und Ergonomie des Colani-Entwurfs herausragend und seine Experimente inspirierend und konstruktiv. Passend zur Liege TV-relax entwickelte er auch einen dazugehörigen Sessel, die als „Colani Collection“ unter anderem auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und im Foyer von MTV Germany in Berlin zum Einsatz kommen – sie sind architektonische Blickpunkte in den Wohnungen von Designliebhabern, finden sich in Arztpraxen oder in repräsentativen Wartebereichen innovativer Unternehmen und großer Gebäude.
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