Dienstag, 12. Dezember 2017


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Mit Zweitbrille in den Urlaub

Berlin, (lifePR) - Mit den Sommerferien steht auch die Hauptreisezeit vor der Tür. Eltern und Kinder freuen sich auf den wohlverdienten Urlaub. Und während die Kleinen beim Packen vorwiegend Taucherbrille und Co. im Kopf haben, denken die Großen eher an Auslandskrankenschein und Reiseapotheke. Doch eines wird gerade von Brillenträgern gerne vergessen: Was, wenn die Brille im Urlaub verloren oder kaputt geht? Kartenlesen, Autofahren und Shoppen im Blindflug? Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) rät, eine Zweitbrille mit auf Reisen zu nehmen.

Beim Thema Urlaubsärger denken die meisten Menschen an Magen-Darm-Grippe oder lärmende Mitmenschen. Zu wenige machen sich bewusst, dass der Urlaubsspaß auch schnell vorbei sein kann, wenn die dringend benötigte Brille bricht oder mitsamt Tasche gestohlen wird. Denn am Urlaubsort einen Augenoptiker zu finden, der im Notfall schnell und unkompliziert Ersatz liefert, ist nicht immer einfach. "Jeder, der aufgrund seiner Sehstärke auf seine Brille angewiesen ist, weiß, wie hilflos er sich ohne sie fühlt. Nicht gerade die beste Ausgangsbasis für einen gelungenen Urlaub", so Kerstin Kruschinski vom KGS. Doch auch wer sich notfalls ohne Brille zurecht findet, muss für den Rest der Ferienzeit auf das Autofahren verzichten. Daher ist es ratsam, eine zweite Brille mitzunehmen. Viel Platz nimmt sie nicht weg und auch das Reisegepäck beschwert sie nur um wenige Gramm.

Wer als Ersatz das ausrangierte Modell von vor drei Jahren einpackt, hat zwar Geld gespart, doch Sehqualität und Sicherheit bleiben hier meist auf der Strecke. Die falsche Sehstärke lässt die Augen schneller ermüden. Doch gerade im Straßenverkehr fremder Länder braucht man volle Konzentration, um am Ausflugsziel sicher und entspannt anzukommen. Auch das Lesen von Speisekarten, Fahrplänen und Preisschildern wird mit der falschen Korrektur eher zum Ratespiel.

Abzuraten ist auch von einer Sonnenbrille mit Korrektionsgläsern als Ersatzlösung. Nachts filtern die dunklen Gläser zu viel Licht und setzen die Kontraste stark herab - die Brille wird zum Risiko.

Wem eine Zweitbrille zu teuer erscheint, der findet beim Augenoptiker sicher eine gute Alternative. Möglicherweise ein Modell, das nicht in allem dem technischen Know-how der Erstbrille entspricht, wohl aber die Sehschwäche ausgleicht ohne dabei das Urlaubsbudget zu gefährden. Übrigens auch eine gute Gelegenheit, sich den Wunsch nach einer etwas mutigeren Fassung in der Farbe seines Lieblingsoutfits zu erfüllen.

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