Freitag, 26. Mai 2017


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Kim Nekarda - von einem Rätsel zum andern - Lingener Kunstpreis 2012

15. September bis 4. November 2012 / Eröffnung Freitag, 14. September 2012 um 18 Uhr

(lifePR) (Lingen, ) Bereits zum 20. Mal wird in diesem Jahr der etablierte und renommierte Lingener Kunstpreis vergeben. Seit 1983 widmet er sich ausschließlich Künstlerinnen und Künstlern, die im Medium Malerei arbeiten, bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren u.a. Karin Kneffel (1994), Antje Majewski (1998), Cornelius Völker (2004) und Julia Oschatz (2008), 2010 erhielt ihn Birgit Megerle.

Insgesamt zwölf national und international namhafte Galerien wurden um jeweils zwei Vorschläge gebeten. Das Niveau der eingereichten Bewerbungen war erstaunlich hoch. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Arbeitskreises Ausstellungen Sigrid Hohoff, Petra Kunzelmann und Richard Lange sowie Rita Kersting (Freie Kuratorin, Nijmegen), Dr. Markus Heinzelmann (Direktor Museum Morsbroich, Leverkusen) und Meike Behm ist zu dem Ergebnis gekommen, den Preis an den 1973 in Gießen geborenen Künstler Kim Nekarda zu verleihen, der heute in Berlin lebt.

Kim Nekarda öffnet in seinen neuen, zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changierenden Bildern eines berühmten Fossils, einer Qualle oder anderer Unterwasserwesen sozusagen Fenster in eine "andere" Welt. Hiermit verweist er auf größere Zusammenhänge, die jedoch genauso realer und diesseitiger Teil unseres Planeten sind, auch wenn wir sie oft nicht direkt sehen und nicht unmittelbar begreifen können. Er konfrontiert uns gewissermaßen mit unserer eigenen Blindheit derartigen Phänomenen gegenüber. Sie entführen nicht in eine übernatürliche, surreale Sphäre, sondern auf die wundersamen Eindrücke, die unsere Welt selbst zu bieten hat, die jedoch oft nur Fachleuten wie Paläontologen oder Meeresbiologen bekannt und zugänglich sind. Die Motive der Bilder werden inspiriert von Literatur von Herman Melville, Victor Segalen, W.G. Sebald oder aktueller Forschungsliteratur, historischen Expeditionsberichten und -Tagebüchern. Dabei geht es nicht vordergründig um optisch ansprechende oder besonders "exotische" Motive, vielmehr interessieren den Künstler die besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten der von ihm dargestellten Lebewesen und ihre mythologischen Konnotationen.

Zur Eröffnung sprechen Peter Leuschner (Erster Vorsitzender Kunstverein Lingen, Begrüßung), Dieter Krone (Oberbürgermeister Stadt Lingen (Ems), Grußwort), Hermann Bröring (Schirmherr Freundeskreis des Lingener Kunstpreises, Grußwort), Bernhard Merswolke (MV Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG, Preisverleihung) und Meike Behm (Direktorin der Kunsthalle, Einführung in die Ausstellung).

Der Lingener Kunstpreis wird in diesem Jahr von Herrn Bernhard Merswolke von der MV Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG gestiftet. Die Ausstellung von Kim Nekarda und der sie begleitende Katalog werden durch den Freundeskreis des Lingener Kunstpreises ermöglicht. Weiterer Dank geht an die Stadt Lingen (Ems), den Landkreis Emsland, das Land Niedersachsen, die Kulturstiftung Heinrich Kampmann und die Erdöl-Raffinerie Emsland. Allen dankt die Kunsthalle Lingen sehr.

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