Samstag, 21. April 2018


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Kunsthaus Zürich zeigt Christian Marclay. The Clock

Zürich, (lifePR) - Vom 24. August bis zum 2. September zeigt das Kunsthaus Zürich erstmals und exklusiv in der Schweiz das 2011 an der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnete Meisterwerk von Christian Marclay, «The Clock». Am 24. August und am 31. August läuft der Film nonstop 24 Stunden.

In London, New York und in Venedig stand das Publikum Schlange, um diese faszinierende, 24-stündige Videoarbeit zu sehen, die das Kunsthaus gemeinsam mit der Luma Stiftung für die eigene Sammlung erworben hat. Die Präsentation läuft in der Schweiz exklusiv und nur für neun Tage.

VIDEOCOLLAGE AUS FILMEN ALLER GENRES
Der Künstler und Musiker Christian Marclay verwendet Tausende von Filmausschnitten, um den Lauf der Zeit aufzuzeigen. Kirchturmuhren, Armbanduhren, klingelnde Wecker und Kuckucksuhren präsentieren in «The Clock» die Zeit als facettenreichen Protagonisten filmischer Erzählkunst. Das Werk setzt sich aus einer riesigen Zahl von Ausschnitten aus den verschiedensten Epochen und Genres zusammen; entstanden ist ein Kaleidoskop der 100-jährigen Geschichte des Kinos. Banküberfälle, Verfolgungsjagden, Duelle und Notsituationen aller Art schneidet der Künstler aus ihrem Umfeld aus, um sie zu einer 24-Stunden-Montage in Echtzeit, synchronisiert mit der lokalen Realzeit, zusammenzusetzen.

RUND-UM-DIE-UHR-BETRIEB BEI BEGRENZTEN KAPAZITÄTEN
Auch das Publikum soll Zeit mitbringen und die Vorführung unter optimalen Bedingungen geniessen. In bequemen Sofas finden 45 Personen gleichzeitig in dem grossen Sammlungssaal Platz, wo normalerweise Gemälde von Munch und Segantini gezeigt werden. Zusätzlich wird eine begrenzte Anzahl Stehplätze angeboten. Das Werk kann zum regulären Eintritt während der allgemeinen Öffnungszeiten angeschaut werden. Von Freitag 24. August 10 Uhr bis Samstag, 25. August, 18 Uhr läuft «The Clock» durchgehend. Der Zugang bleibt über Nacht gewährleistet, wenn die anderen Teile der Sammlung geschlossen sind. Eine zweite Nachtschicht können Film- und Kunstliebhaber vom 31. August auf den 1. September einlegen. Dann ist «The Clock» ebenfalls durchgehend geöffnet. Aufgrund der beschränkten Platzzahl können keine Gruppen empfangen werden. Ein Wiedereintritt am selben Tag ist möglich.

CHRISTIAN MARCLAY UND DIE VIDEO-SAMMLUNG DES KUNSTHAUSES
Christian Marclay wurde in Kalifornien geboren und wuchs in Genf auf, wo er an der École supérieure d'art visuel Kunst studierte. Er lebt und arbeitet in London. Das Prinzip der Collage - sei es musikalisch, plastisch oder grafisch - durchzieht seit über dreissig Jahren seine Arbeit. 1997 zeigte er im Kunsthaus Zürich eine aus Sammlungsbeständen collagierte Ausstellung, «Arranged and conducted by Christian Marclay» - inklusive Marclays früher Arbeit «Telephones» (1995). Die Video-Sammlung des Kunsthauses umfasst rund 650 Titel - von der Pionierzeit des Mediums in den sechziger Jahren bis hin zur unmittelbaren Gegenwart sind Werke international renommierter Künstler wie auch ein Querschnitt der schweizerischen Videoproduktion vertreten. Mit der Kunsthaus-Erweiterung soll ab 2017 eine Infrastruktur entstehen, die dem Medium Video einen festen Platz in der Sammlungspräsentation einräumt. Aktuell können die Werke nach Voranmeldung kostenlos in der Bibliothek des Kunsthauses angeschaut werden.

«The Clock» is a work in co-ownership of Kunsthaus Zürich and Luma Foundation.
Acquisition by Kunsthaus Zürich with a generous contribution from Swiss Re.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, CH–8001 Zürich
Tel. +41 (0)44 253 84 84, www.kunsthaus.ch
Sa/So/Di 10–18 Uhr, Mi/Do/Fr 10–20 Uhr.
Sonderöffnungszeiten The Clock: 24. August 10 Uhr durchgehend bis 25. August 18 Uhr sowie 31. August 10 Uhr bis 1. September 18 Uhr.
Eintritt: CHF 15.–/10.– reduziert. Bis 16 Jahre gratis. Keine Platzreservation möglich.
Vorverkauf: SBB RailAway-Kombi. Ermässigung auf Anreise und Eintritt: am Bahnhof oder beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. ab Festnetz), www.sbb.ch.
Magasins Fnac: Verkaufsstellen CH: Rives, Balexert, Lausanne, Fribourg, Pathé Kino Basel, www.fnac.ch; F: Carrefour, Géant, Magasins U, 0 892 68 36 22 (0.34 €/min), www.fnac.com; BE: www.fnac.be.

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