Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2016

23. April 2016 bis 18. September 2016

(lifePR) ( Bremen, )
Pressekonferenz (neues Datum): Donnerstag, 21. April 2016, 11 Uhr, Kunsthalle Bremen
Preisverleihung: Sonntag, 28. August 2016, 11 Uhr
Kuratorin: Tessa Alex

Dieses Jahr findet der "Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen" zum 45. Mal statt. Vom 23. April bis 18. September 2016 präsentiert die Kunsthalle Bremen zehn vielversprechende Positionen der zeitgenössischen Kunst. Angesehene Kuratoren und Kuratorinnen wie Johan Holten, Hans Ulrich Obrist, Susanne Pfeffer oder Bettina Steinbrügge haben zehn Künstlerinnen und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum nominiert.

Der "Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen" zählt zu den anerkanntesten und mit 30.000 Euro Preisgeld am höchsten dotierten Auszeichnungen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Deutschland vergeben werden. Die Wettbewerbsausstellung findet 2016 zum 45. Mal statt.
Im Laufe der Ausstellung ermittelt eine hochrangige fünfköpfige Jury den Preisträger. In der Vergangenheit waren unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie unter den vorgeschlagenen Künstlerinnen und Künstlern zahlreiche Namen, die in den folgenden Jahren in der internationalen Kunstszene große Aufmerksamkeit erhielten. Dazu gehört zum Beispiel Tomma Abts, die später mit dem Turnerpreis ausgezeichnet wurde sowie Dirk Skreber, der den Preis für Junge Kunst der Nationalgalerie Berlin erhielt.

Die folgenden zehn Künstlerinnen und Künstler wurden 2016 für den Kunstpreis nominiert:
- Julius von Bismarck (geboren 1983 in Breisach am Rhein, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Ellen Blumenstein, KW Institute for Contemporary Art, Berlin
- FORT: Alberta Niemann (geboren 1982 in Bremen, lebt in Berlin) und Jenny Kropp (geboren 1978 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Prof. Dr. Christoph Grunenberg, Kunsthalle Bremen
- Franka Kaßner (geboren 1976 in Oschatz, lebt in Leipzig)
vorgeschlagen von Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Pinakothek der Moderne, München
- Oliver Laric (geboren 1981 in Innsbruck, Österreich, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Susanne Pfeffer, Fridericianum, Kassel
- Pauline M'barek (geboren 1979 in Köln, lebt in Köln und Brüssel, Belgien)
vorgeschlagen vom Stifterkreis des Kunstpreises der Böttcherstraße, Bremen
- Katja Novitskova (geboren 1984 in Tallinn, Estland, lebt in Berlin und Amsterdam, Niederlande)
vorgeschlagen von Bettina Steinbrügge, Kunstverein Hamburg
- Emeka Ogboh (geboren 1977 in Enugu, Nigeria, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Johan Holten, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
- Taiyo Onorato & Nico Krebs (beide geboren 1979 in Zürich/Winterthur, Schweiz, leben in Berlin)
vorgeschlagen von Dr. Eva Schmidt, Museum für Gegenwartskunst, Siegen
- Nora Schultz (geboren 1975 in Frankfurt am Main, lebt in Wien, Österreich)
vorgeschlagen von Mario Codognato, 21er Haus, Museum für zeitgenössische Kunst, Wien
- Peter Wächtler (geboren 1979 in Hannover, lebt in Berlin und Brüssel, Belgien)
vorgeschlagen von Hans-Ulrich Obrist, Serpentine Gallery, London

Jury:
- Dr. Sabine Breitwieser seit 2013 Direktorin des Museum der Moderne in Salzburg, zuvor Gründungsdirektorin der Generali Foundation und Chefkuratorin für Medien- und Performance- Kunst im Museum of Modern Art (MoMA) in New York.
- Dr. Ulrike Groos seit 2010 Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart, zudem Mitglied der Villa Massimo-Jury für Bildende Kunst und seit 2009 in der Ankaufskommission des Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz.
- Fabrice Hergott seit 2006 Direktor des Musée d'Art moderne de la Ville de Paris, zuvor Direktor der Musées de Strasbourg und Kurator für zeitgenössische Kunst am Centre Georges Pompidou.
- Dr. Thomas Kellein seit 2013 unabhängiger Kurator und Kunstberater in Berlin, zuvor Direktor der Kunsthalle Bielefeld und der Chinati Foundation in Marfa, Texas.
- Adam Szymczyk künstlerischer Leiter der documenta 14 (2017), zuvor Direktor der Kunsthalle Basel.

Hintergrundinformationen zum "Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen":
Der Kunstpreis wird seit über sechzig Jahren verliehen. Getragen wird der Kunstpreis seit 1985 vom Stifterkreis des Kunstvereins in Bremen. Dieser ermöglicht zudem den Ankauf eines Werks des jeweiligen Preisträgers. So konnte die Sammlung der Kunsthalle Bremen unter anderem um Arbeiten von Martin Honert, Ólafur Elíasson, Wolfgang Tillmans, Tino Sehgal, Ulla von Brandenburg, Thea Djordjadze und zuletzt Daniel Knorr und Nina Beier erweitert werden. Im Zweijahresrhythmus schlagen zehn angesehene Kuratoren und Kuratorinnen unabhängig voneinander je einen Künstler oder eine Künstlerin aus dem deutschsprachigen Raum vor.
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