Klänge werden sichtbar - Haus Nottbeck am Schlösser- & Burgentag 2019

(lifePR) ( Oelde-Stromberg, )
Am Sonntag, den 16. Juni ist es wieder so weit. Der Schlösser- & Burgentag von Münsterland e.V., an den jährlich rund 30 Adelssitze ihre Pforten öffnen, wartet mit vollem Programm auf. Natürlich darf das Oelder Rittergut Haus Nottbeck da nicht fehlen. Als Kooperationspartner des SOUNDSEEING-Festivals hat es einen echten Leckerbissen für Freunde spannender Musikexperimente in petto. Das Programm wird um 12.00 Uhr mit einer Matinee-Veranstaltung im Torhausaal eingeleitet, wartet aber über den ganzen Tag verteilt mit attraktiven Angeboten auf.

Über den Wassergraben des ehemaligen Rittersitzes Haus Nottbeck in Oelde sind mehrere Fäden gespannt, an denen Blechdosen, Eimer, Schneckenhäuschen und andere kuriose Objekte baumeln. Im Wind entfaltet die ungewöhnliche Installation ihre Wirkung, denn dann fängt das Gebilde plötzlich an zu surren, zu klackern und zu heulen. Bei Flaute sorgt ein kleiner Motor für Vibration und den Sound. Es handelt sich um das Projekt „Helped Windharp“ des belgischen Klangkünstlers Pierre Berthet und ist Teil des münsterlandweiten Klangkunstfestivals SOUNDSEEING, das am 16. Juni Station auf dem Kulturgut macht.

Wie der Festivaltitel verrät, geht es den Verantwortlichen darum, Musik und Geräusche sichtbar und somit auch optisch erlebbar zu machen. Eine weitere Installation von Claus van Bebber, der als Mitglied der Künstlergruppe “Heinrich Mucken” 1987 an der DOCUMENTA 8 teilnahm, ist in der Gartenanlage des Kulturguts zu sehen. Die etwa drei Meter hohe Klangsäule aus mehr als 1500 Langspielplatten fungiert als Archiv der Klänge, als ein großer, analoger Datenspeicher, der selbst gar nicht klingt, doch die Musik im Kopf des Betrachters in Erinnerung ruft.

Zum Auftakt des „Schlösser- & Burgentags 2019“ werden die SOUNDSEEING-Projekte am Sonntag, 16. Juni, um 12 Uhr mit einem außergewöhnlichen Konzertereignis eröffnet. Jan Klares Saxophon-Improvisationen treten dabei mit dem selbstspielenden Klavier (Phonola) des Klangkünstlers Wolfgang Heisig in einen inspirierenden Dialog.

Auch im weiteren Tagesverlauf lohnt es, das Kulturgut als Etappenziel der Schlösser- und Burgenroute mit einzubeziehen. Zu jeweils drei Terminen, nämlich um 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr, wird eine theatralische Museumsführung geboten, die auf kurzweilige Weise in das Leben ausgewählter Autorinnen und Autoren aus Westfalen einführt. Unter dem Titel „Wortspuren“ darf man sich auf allerlei Anekdoten und eine lebendige Textperformance freuen. Zudem bietet das KulturCafé Teeke kleine Köstlichkeiten und Getränke.

16. Juni, 12.00 Uhr
SO 16.06.2019 | 12.00 Uhr
Konzert
SOUNDSEEING
Konzert mit Jan Klare (Saxofon) und Wolfgang Heisig (Phonola)
„Klanggarten“-Installation von Pierre Berthet und Claus van Bebber (Eröffnung)
Eintritt: frei

Beginn jeweils um 15.00 Uhr, 16.00 Uhr & 17.00 Uhr
Wortspuren – Szenische Stationenlesung
Eintritt: 4,00 €

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de
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