Rohrleitung wird Menschen und Umwelt entlasten

Salzwasserleitung Neuhof-Philippsthal

(lifePR) ( Neuhof, )
Mit dem am 28. November 2011 beginnenden Erörterungstermin tritt das Planfeststellungsverfahren zum Bau und Betrieb einer Salzwasserleitung von Neuhof nach Philippsthal in die nächste Verfahrensphase. Nach der weiträumigen öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen wird die verfahrensführende Behörde, das Regierungspräsidium Kassel, nun mit den Personen, die Einwendungen erhoben haben, den beteiligten Behörden sowie dem Unternehmen die vorgebrachten Einwendungen und Stellungnahmen erörtern. Auf der Grundlage des Verwaltungsverfahrensgesetzes soll damit die behördliche Entscheidung über den beantragten Bau und Betrieb einer Rohrleitung sowie die Einleitung salzhaltiger Wässer in die Werra vorbereitet werden.

Nach ausführlicher Prüfung aller technisch sinnvollen Entsorgungsalternativen durch Experten hatte K+S den Bau einer Rohrleitung von Neuhof nach Philippsthal beantragt, um so unter größtmöglicher Schonung der Umwelt das insbesondere an der Rückstandshalde entstehende Salzabwasser in der Werra entsorgen zu können. Die Fachgutachten hatten nachgewiesen, dass die Alternativen zur Rohrleitung entweder keine nachhaltige Lösung darstellen, technisch nicht realisierbar sind oder mit schwerwiegenden ökologischen Nachteilen verbunden sind. Dies gilt insbesondere für die als Übergangslösung erforderlichen LKW-Transporte, die so schnell wie möglich durch den Bau der Leitung beendet werden sollen, aber auch für verschiedene Konzepte zur Eindampfung der Salzabwässer.

Weitere Verbesserungen der Gewässerqualität

Seit mehr als zehn Jahren ist mit großem Aufwand hart daran gearbeitet worden, weitere biologische Verbesserungen im Gewässersystem Werra / Weser zu erreichen. Gegenüber 2006 - vor Beginn der Transporte von Salzwässern aus Neuhof an die Werra - ist die jährliche Gesamtmenge an Salzabwasser durch technische Maßnahmen um mehr als zwei Millionen Kubikmeter gesenkt worden. Die behördlich genehmigten Grenzwerte werden nach wie vor zuverlässig eingehalten und bieten gute Voraussetzungen für eine weitere Erholung des Flusses.

Einen großen Schritt nach vorne geht K+S mit dem jetzt angelaufenen Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz. Bis Ende 2015 wird mit Investitionen von rund 360 Millionen Euro eine nochmals spürbare Entlastung der Umwelt erreicht werden. Ziel ist, durch Halbierung der Salzabwässer und Beendigung der bisherigen Versenkung in den Plattendolomit die Voraussetzungen für eine langfristige und nachhaltige Kaliproduktion im hessisch-thüringischen Werra-Revier zu schaffen.

Gesamtstrategie für nachhaltige Kaliproduktion

Im Rahmen der langfristigen Gesamtstrategie bereitet das Unternehmen darüber hinaus die Planungsunterlagen für lokale und überregionale Entsorgungswege vor und wird die entsprechenden Anträge im nächsten Jahr stellen. Sie umfassen nicht nur das Konzept einer lokalen Entsorgung der flüssigen Produktionsrückstände im Rahmen der Neuen Integrierten Salzsteuerung (NIS), sondern als Alternativen auch Anträge für ortsferne Entsorgungswege durch Rohrleitungen an die Nordsee und in den Bereich der Oberweser. K+S nutzt damit alle vorhandenen Optionen, um seiner Verantwortung für einen ausgewogenen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Erfordernissen, ökologischen Zielvorstellungen und sozialen Verpflichtungen gerecht zu werden. Eine ordnungsgemäße Entsorgung des Salzabwassers aus Neuhof über das Umweltmanagement des Werkes Werra ist ein integraler Bestandteil dieser Gesamtstrategie.
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