Mittwoch, 25. April 2018


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Vorstellung der neuen Narkosegeräte im Krankenhaus Friedberg

Aichach, (lifePR) - Herr Landrat Dr. Klaus Metzger, Geschäftsführer Herr Dr. Krzysztof Kazmierczak, Chefarzt der Fachabteilung Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Herr Dr. Norbert Schneider und Leiter der Intensivstation Herrn Stefan Strehle stellten die neuen Narkosegeräte im Krankenhaus Friedberg vor.

Mobiltelefone und Haushaltsgeräte werden bereits nach wenigen Jahren ersetzt. Die Anästhesiegeräte des Krankenhauses Friedberg leisteten 16 bis 30 Jahre ihren Dienst. Da die Hersteller den Service für ihre alten Modelle einstellten, ließ sich ein Ersatz der zurzeit noch voll funktionsfähigen Geräte nicht mehr vermeiden. Sie werden zukünftig in Einrichtungen, die nicht den hohen Anforderungen des Medizinprodukte-Gesetzes unterliegen, wie Tierarztpraxen, ihren Dienst leisten.

Die Auswahl der neuen Geräte erfolgte im Rahmen einer limitierten Ausschreibung. Bei nahezu gleichem Preis der Produkte erhielt die Firma GE den Zuschlag für die 6 neuen Geräte. Sie kommen in den 3 Operationssälen und den 3 Außenarbeitsplätzen zum Einsatz.

Mit Hilfe der modernen Technik kann die maschinelle Beatmung unter der Anästhesie noch besser der Lungenfunktion des Patienten angepasst werden. Zusätzliche Überwachungsfunktionen optimieren die Sicherheit. Daneben ermöglichen die neuen Geräte einen geringeren Narkosemittel-Verbrauch.

Bereits vor einigen Monaten erfolgte im OP der Austausch der ebenfalls in die Jahre gekommenen Monitore zur Herz-Kreislauf-Überwachung. Hierbei entschied man sich für die Monitore von Mindray. Auch diese Beschaffung bietet neue Optionen zur Kontrolle lebenswichtiger Organfunktionen und erhöht die Sicherheit der Patienten.

Die Kliniken an der Paar investierten in die Ausstattung des OPs im Krankenhaus Friedberg insgesamt 175.000 €.

Der Gerätewechsel in Friedberg geht einher mit Beschaffungen für den Ersatzneubau in Aichach. Eine einheitliche technische Ausstattung an beiden Standorten der Kliniken an der Paar reduziert die Wartungskosten und bietet Einsparpotenzial im Bereich Verbrauchsmaterial. Da die Mitarbeiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin an beiden Kliniken eingesetzt werden, sinkt der Zeitaufwand für Geräteinweisungen. Die Beschränkung auf wenige Gerätetypen erleichtert auch deren Bedienung.

Dem Patienten reicht es wie dem Flugpassagier nicht, sich einer Person mit sehr guter Ausbildung anzuvertrauen. Auch die Technik muss stimmen! Diese Voraussetzungen sind jetzt wieder für die nächsten - hoffentlich gut 15 - Jahre in den Krankenhäusern des Landkreises gegeben.

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